Polizei zieht Bilanz

Ruhige Domweih

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Die Beerdigung setzt den Schlusspunkt der Domweih 2017.

Verden - Nach einem aus polizeilicher Sicht unruhigen Domweihbeginn mit vielen Einsätzen waren die folgenden Tage weitaus ruhiger.

Allein am Auftaktwochenende registrierten die Beamten elf Körperverletzungen. Als die Polizisten einschreiten mussten, leisteten die alkoholisierten Besucher vier Mal Widerstand. Elf Personen mussten am Wochenende in einer Zelle übernachten, um auszunüchtern oder um ihre Aggressionen in den Griff zu bekommen, heißt es im Polizeibericht.

Am Freitag fasste Ulrich Winter, Leiter des Einsatz- und Streifendienstes der Polizei Verden, die abschließenden Zahlen zusammen. Zwischen Montag und Donnerstag kamen kaum weitere Straftaten hinzu. Lediglich zwei weitere Körperverletzungen wurden angezeigt, allerdings auch eine Raubtat am Rande der Domweih. Weitere Widerstandshandlungen oder Angriffe auf Beamte wurden nicht mehr begangen. Neben fünf angezeigten Taschendiebstählen bearbeitete die Domweihwache, die sich auch in diesem Jahr wieder in der Nicolaischule befand, viele kleinere Delikte wie eine Sachbeschädigung oder ein Fahrraddiebstahl.

Erschreckender Beginn mündet in überdurchschnittlich ruhige Feier

Um aggressive Personen, die der Polizei Verden schon im Vorfeld bekannt waren, über den gesamten Zeitraum der Domweih von den Feierlichkeiten auszuschließen, waren gegen zunächst drei Männer Aufenthaltsverbote ausgesprochen worden. Diese hatten sich, im Gegensatz zum vergangenen Jahr, offenbar daran gehalten, da sie auf dem Festgelände nicht gesichtet wurden. Sie wären ansonsten sofort in Gewahrsam genommen worden, was im vergangenen Jahr zwei Mal passiert war.

Im Laufe der Domweih wurde gegen einen weiteren Mann ein Aufenthaltsverbot ausgesprochen, da er sich wegen Gewalttätigkeiten für weitere Besuche disqualifiziert hatte.

„Nach einem durchaus erschreckenden Domweihbeginn am Samstag mit vielen alkoholbedingten Straftaten waren die übrigen Festtage aus unserer Sicht überdurchschnittlich ruhig. Dass es am Donnerstagabend nur wenige Polizeieinsätze gab, war wohl auch dem starken Regen geschuldet“, resümiert Winter abschließend.

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