Domgymnasium Verden eröffnet neue Mensa / Investitionskosten: 680.000 Euro

„Die Rückmeldungen sind durchweg positiv“

Ausnahmsweise gab es am Tag der Eröffnung ein Kuchenbuffet in der Mensa für die Besucher des Sommerfestes. - Foto: Niemann

Verden - Gut Ding will Weile haben: Mehrere Jahre haben die Schüler am Verdener Gymnasium auf eine schicke Mensa gewartet – und nun ist sie da. Am Sonnabendnachmittag wurde sie im Rahmen des Sommerfestes von Landrat Peter Bohlmann, Schulleiter Detlev Lehmann und Studiendirektor und Projektkoordinator Karsten Grewe offiziell eröffnet.

Und der Blick in die Mensa und in den Aufenthaltsraum verrät: Das gemeinsame Essen in gemütlicher Atmosphäre verspricht gute Laune in der Mittagspause. Schulleiter Detlev Lehmann hatte zuvor kurz die Bauphase Revue passieren lassen und das Ergebnis als rundum zufriedenstellend bezeichnet.

„Es ist schön, dass es letztlich sehr schnell gegangen ist, das Projekt umzusetzen“, sagte Lehmann. Die Mensa sei erforderlich, um den sich verändernden Bedürfnissen der Schüler nachzukommen“, betonte er und erinnerte auch an die optimale Unterstützung durch den Landkreis Verden als zuständiger Schulträger. Dafür dankte Lehmann sowohl Landrat Peter Bohlmann als auch den beteiligten Mitarbeitern der Kreisbehörde und den Projektkoordinatoren vom SchMaZ (Verein für Schülerbetreuung, Mittagsangebot, Zwischenmahlzeit) ausdrücklich.

Als optimale Nachnutzungsmöglichkeit des einstigen Gastronomiebetriebes bezeichnete Bohlmann die neue Funktion des historischen Gebäudes. Die Investitionssumme von 680.000 Euro beschrieb er als gut angelegt und dass sich das Gesamtprojekt harmonisch in das Ambiente rund um den Gebäudekomplex des Gymnasiums einfüge. „Die Mensa ist nicht nur schnell fertig, sondern auch sehr schön geworden“, zeigte sich der Landrat auch angetan von Optik und Funktionalität der Mensa mit viel Glas und Transparenz in Richtung Schulhof.

Zwei Gerichte stehen täglich zu Auswahl

Täglich können bis zu 180 Essen serviert werden und die Akustik des Raumes ist so ausgelegt, dass sich der Lärmpegel auch bei voller Belegung noch in Grenzen hält. Die Speisen werden im „Cook and Chill“-Verfahren gekocht und anschließend tiefgefroren geliefert, sodass sie ohne Nährstoffverluste transportiert werden. In der Mensa wird das Essen in zwei Konvektomaten kurz vor dem Servieren erhitzt und durch frische Zutaten wie Salate oder Obst ergänzt.

Nach Auskunft von Grewe nutzen zurzeit etwa 60 Schüler täglich das Mittagsangebot. Auch etliche Lehrkräfte gesellten sich regelmäßig zu den Schülern hinzu, die auch mitgebrachte Pausenbrote in der Mensa verzehren dürfen. Nur 3,90 Euro kostet ein komplettes Mittagsmenü, ein Nudelgericht ist für 3,40 und ein Salat für 2,90 Euro zu haben. Zwei Gerichte stehen täglich zu Auswahl, gebucht werden kann täglich bis 10 Uhr oder am Nachmittag zuvor über das Internet.

Für die Nutzung des Systems wird von den Eltern Essensgeld auf das Konto von SchMaz eingezahlt, das dann wie ein Prepaid-Guthaben auf dem Schülerausweis für die Bezahlung in der Cafeteria und für die Vorbestellung von Mittagsmahlzeiten in der Mensa verwendet wird.

Aber das mit Abstand Wichtigste ist, das es den Schülern schmeckt. „Die Rückmeldungen sind durchweg positiv. Ich rechne also damit, dass die Zahl der Mensagäste weiter steigen wird“, sagte Grewe. Bewirtet werden die Mensabesucher aktuell von zwei Mitarbeiterinnen. - nie

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