3,4 Millionen Euro investiert

Burger King in Verden öffnet und sucht noch Verstärkung

Vier Männer, Kaffee zum Mitnehmen in der Hand, stehen vor einem Burger King und lächeln in die Kamera. Am Gebäude im Hintergrund ist der rot-orangefarbene Schriftzug Burger King zu lesen.
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Mit Kaffee anstoßen geht auch, finden (v.l.) Robert Buschmann, Kreissparkasse, Jarno Richter, Projektentwickler, Alexander Ksionski, Head of Construction, und Nils Duda von der Firma Wolf Nürnberg, die dem Projekt buchstäblich den Boden bereitete.

Gut, dass es neben den Parkplätzen und der Drive-Inn-Spur auch ausreichend Abstellmöglichkeiten für Fahrräder am neuen Verdener Burger King gibt. Denn der allererste Kunde des gestern an der Achimer Straße 4 eröffneten Schnellrestaurants fährt tatsächlich mit dem Drahtesel vor. Die Offiziellen, die am Freitagmorgen zu dem Soft Opening gekommen sind, quittieren es mit einem Lachen – und stoßen dann mit einem Kaffee auf den Start an.

Drive Inn mit Blick auf die B 215. Der Burger King in Verden ist sowohl von der der Achimer als auch von der Hamburger Straße anfahrbar.

Verden – Noch sind die Arbeiten auf dem rund 4 500 Quadratmeter großen Areal zwischen Landes- und Bundesstraße nicht komplett abgeschlossen. Sind es beim Burger King lediglich Kleinigkeiten, beispielsweise die Möblierung für den Außenbereich, so wird an der künftigen Würth-Niederlassung noch kräftig gearbeitet. Die Übergabe des Gebäudes an den Großhändler für Bedarf des Handwerks und der Industrie sei für Anfang Oktober geplant, sagt Jarno Richter, der die Lüneburger RS Investor- und Verwaltungsgesellschaft vertritt.

Schräg gegenüber checkt Thomas Miercke ein letztes Mal die Technik des Kärcher Clean Parks. Drei Plätze stehen Autobesitzern, die lieber selber Hand anlegen beim Reinigen ihres Wagens, hier zur Verfügung. Miercke prüft den Drehschalter für die Programmwahl. Felgenreinigung, Hochdruckwäsche, Spülen, Heißwachs, alles läuft. Gleiches gilt für Staubsauger und Mattenreiniger. Der Monteur aus Berlin ist zufrieden.

Auch Projektentwickler Richter blickt entspannt. Schließlich ist der Kostenrahmen eingehalten worden. In Zeiten voller Auftragsbücher und leerer Materiallager durchaus bemerkenswert.

3,4 Millionen Euro habe die RS-Gesellschaft investiert, sagt Richter. Hinzu kommt noch einmal eine halbe Millionen Euro, die Burger King Deutschland in das neue Schnellrestaurant und in dessen Technik gesteckt hat.

District Manager André Biedermann zeigt, wie einfach das Bestellen am Terminal ist.

Vier Terminals stehen zur Verfügung, an denen Gäste ihre Bestellung aufgeben können – falls sie nicht die App auf dem Smartphone haben oder lieber an den Schalter gehen. Regionalleiter André Biedermann demonstriert die Order am Touch-Screen. Nur wenige Klicks, dann ist der Whopper ohne Tomaten und der Softdrink ohne Eis eingegeben. Denn auch individualisierte Bestellungen sind möglich, in sechs Sprachen. Nun mit dem Bon zum Schalter, zahlen und auf das Essen warten.

Nach Gütersloh ist Verden bundesweit der zweite Standort, der im neuen „Royal“-Design errichtet wurde. „Herzlich willkommen im schönsten Burger-King-Restaurant in Verden“, begrüßt Alexander Ksionski denn auch die ersten Gäste mit breitem Lächeln. Als Head of Construction ist er derjenige, der die Pläne vorlegte, nach denen der Investor bauen ließ. Und diese Entwürfe sehen große Glasfronten, Holzoptik, den Einsatz nachhaltiger Baustoffe vor. Es solle ein Gebäude sein, „das nicht nur die Funktion abbildet“, beschreibt es Ksionski.

Blick in die Küche: Die Gäste können sehen, wie ihr Essen zubereitet wird.

Also alles gut? Fast, sagt die Miene von Manfred Schwefel. Denn das Restaurant-Team für den Zwei-Schicht-Betrieb ist noch nicht komplett. „Wir brauchen 25 bis 30 Mitarbeiter“, erklärt der Opening Manager. Gesucht werden sowohl Vollzeit- als auch Teilzeit-Beschäftigte, auch branchenfremde. Bewerben können sie sich im Restaurant oder – klar – über die Burger-King-App. Geöffnet hat der Verdener Burger King montags bis sonnabends, von 9 bis 23 Uhr, sonntags von 10 bis 23 Uhr.

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