Rosemarie Guhl als Gleichstellungsbeauftragte in den Ruhestand verabschiedet

Nach innen und außen gewirkt

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Zum Abschied schenkte Bürgermeister Lutz Brockmann Rosemarie Guhl ein Bild mit „Verdensien“.

Verden - Mehr als sieben Jahre lang wirkte Rosemarie Guhl als Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Verden. Am Donnerstag wurde sie in den Ruhestand verabschiedet. Viele Mitglieder des Rates, der Stadtverwaltung und Menschen, mit denen sie im laufe ihrer Tätigkeit zusammengearbeitet hat, waren zur Feierstunde in den Ratssaal gekommen.

Am 1. November 2007 begann Rosemarie Guhl ihren Dienst bei der Stadt Verden. „Eine schwere Aufgabe in einer Zeit, in der alle sagen, die Gleichstellung läuft doch“, so Bürgermeister Lutz Brockmann. Doch Rosemarie Guhl habe etwas daraus gemacht, nach innen und außen gewirkt und Spuren hinterlassen.

Als Beispiele nannte er die Kooperation mit den Hebammen, die Ausstellung zum Thema Frauenwahlrecht im Rathaus oder das „spannende Projekt“ Spirallabyrinth. Hier würden Verdener Frauenpersönlichkeiten gewürdigt.

Als weitere Beispiele für Guhls Wirken nannte er das Projekt Anita Augspurg und das Wohnprojekt Allerhaus, das Rosemarie Guhl über zwei Jahre lang begleitet und unterstützt hat. Der Bürgermeister dankte der scheidenden Gleichstellungsbeauftragten für ihr Engagement und dafür, dass sie sich dafür eingesetzt hat, dass ihre Arbeit fortgesetzt wird. „Die Ausschreibung läuft, nun heißt es Daumen drücken für eine gute Nachfolgerin“, so der Bürgermeister.

Der Vorsitzende des Personalrats, Günter Palm, zeichnete noch einmal den beruflichen Werdegang Guhls nach. „Ich bin keine Emanze“, habe sie gesagt, als sie sich vorstellte. So habe sie sich auch immer für die Gleichstellung und Gleichbehandlung eingesetzt, egal ob bei Männern oder Frauen.

Rosemarie Guhl begann ihren Berufsweg als Hebamme, arbeitete dann in der Familienberatung der AOK. Später kümmerte sie sich als Familienberaterin in Bremen um Menschen mit psycho-sozialen Problemen. Bevor sie in Verden als Gleichstellungsbeauftragte anfing, übte sie diese Tätigkeit bereits einige Zeit in der Samtgemeinde Harpstedt aus. „Du bist an den Anforderungen gewachsen, das zieht sich wie ein roter Faden durch deine Berufstätigkeit“, so Palm. Guhl sei immer eine angenehme Gleichstellungsbeauftragte gewesen, die stets bestrebt war, den Menschen zu helfen. Gute Wünsche für Rosemarie Guhl gab es auch von den Mitarbeiterinnen und dem Kreisfrauenrat.

Guhl dankte allen für die angenehme Zusammenarbeit. Statt einer langen Rede gab amüsantes Improvisationstheater mit Sätzen zur Gleichstellung vom Seniorentheater Weserterrassen.

ahk

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