„Ride for Help“: Teilnehmer starten am Montag

Für Charity über Alpenpässe

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Zepp mit Stefanie. Heute startet das Team per Flugzeug zunächst zum Treffpunkt in Genf.

Verden - Mars Cycle Challenge 2015: Beim „Ride for Help“ strampeln Unternehmenssprecher Rolf Zepp und seine Mitstreiter ab Montag wieder für den guten Zweck.

„Wir möchten nicht nur alles geben, um die sportliche Herausforderung zu meistern, sondern uns vor allem für unser aktuelles Hilfsprojekt, den Assistenzhund Ole für die Kirchlintlerin Stefanie Eckhoff, ins Zeug legen“, erklärt Zepp, der mit seinem Kollegen Jürgen Jakobs für die Mars Niederlassung Verden in die Pedale tritt.

Die Charity-Tour, die im französischen Aix-les-Bains startet, umfasst fünf Tagesetappen von bis zu 120 Kilometern, auf denen es sage und schreibe elf Alpenpässe zu bewältigen gilt.

Wie viele Kilometer auf dem Rennrad, in Badehose oder in Laufschuhen er in den zurückliegenden Trainingsmonaten absolviert hat, weiß Rolf Zepp nur in etwa. Denn seit März bereitet sich der Unternehmenssprecher von Mars auf seinen nunmehr elften „Ride for help“ vor.

Zepp und Jakobs haben sich mit weiteren 33 Teilnehmern aus acht Nationen einen Trip auf den Spuren der Bergetappen der Tour de France vorgenommen. Der Mars-Sprecher fährt die Tour von Beginn an mit und zieht inzwischen auch viele der organisatorischen Fäden. Ihm ist natürlich vor allem am finanziellen Erfolg der Tour gelegen, da neben allen sportlichen Aspekten beim „Ride for Help“ logischerweise das Radeln für den guten Zweck im Fokus steht. „Es ist ein tolles Charity-Unternehmen und wir sind stolz darauf, wieder Spendengelder für den gemeinnützigen Berliner Verein „Hunde für Handicaps“ zu sammeln. Überwiegend sollen sie für die Ausbildung des Assistenzhundes für die unter der sehr seltenen, aber fortschreitenden Muskelerkrankung Multi-Minicore Myopathie leidenden Stefanie Eckhoff aus Kirchlinteln bestimmt sind“, betont Zepp (wir berichteten).

Früher hatte Zepp mit Radfahren gar nichts am Hut. „Ich bin mehr ein Langstreckensportler, der das Laufen und das Schwimmen liebt; ich bin vor allem viele Marathons gelaufen“, erzählt er. Auf die Idee, sich für einen guten Zweck aufs Rad zu schwingen, hat ihn vor elf Jahren erst ein Kollegen in England gebracht. Dort sind solche Spendenfahrten ohnehin sehr verbreitet. „Seitdem sind mein Fahrrad und ich dabei“, lächelt Zepp.

Von Verletzungen

verschont

Von Stürzen und Verletzungen ist er bislang verschont geblieben, und aufgrund seines intensiven planmäßigen Ausdauertrainings; seit April hat Zepp rund 4000 Trainingskilometer auf dem Rennrad abgerissen sowie etliche Lauf-, Schwimm- und Spinning-Kilometer absolviert) blieb er auf allen bisherigen Touren auch von gesundheitlichen Problemen verschont. „Zu Beginn des Trainings muss ich natürlich schon mal eher die Zähne zusammenbeißen. Dann schmerzen die Muskeln, und die Kehrseite tut am Anfang auch so weh, dass sie mit Salbe behandelt werden muss.“ Zepp räumt ein, dass man schon ein bisschen verrückt sein muss, um diese Herausforderung zu meistern und dass er sich manchmal auch gegen den eigenen inneren Schweinehund ins Zeug legen muss. Indes als Sportjunkie möchte er sich nicht bewertet sehen. „Ich bin sicher kein Freak. Der Sport ist viel, aber längst nicht alles für mich“, meint Zepp. Als Generalprobe für den „Ride for Help“ hat er sich den letzten Schliff in seinem kürzlich in Frankreich verbrachten Urlaub geholt. Übrigens: Insgesamt etwa 250 000 Euro haben Verdener Teams in den vergangenen Jahren beim „Ride for Help“ bereits erradelt und diesmal, so Zepp, soll sogar die 50 000-Euro-Grenze geknackt werden. „Ich bin optimistisch, dass wir dieses Ziel schaffen. Erstmals wurden vor dem Start der Tour schon über 8000 Euro gespendet.“

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