Erweiterungsbau des Gymnasiums am Wall bekommt Dachstuhl

Richtkranz ohne Richtfest

Am Richtstag hoch oben auf dem Dach.
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Am Richtstag hoch oben auf dem Dach.

Verden – Der Dachstuhl über dem Erweiterungsbau des Gymnasiums am Wall (GaW) in Verden ist aufgestellt, der Richtkranz hängt seit vergangenem Freitag, nur das traditionelle Richtfest fällt Corona-bedingt aus. Dennoch freuen sich Landrat Peter Bohlmann, Schulleiterin Petra Sehrt und die Vertreter des verantwortlichen Architekturbüros Planungsgesellschaft Tollé über diesen wichtigen nächsten Schritt auf dem Weg zur Fertigstellung des gymnasialen Anbaus.

Der dreigeschossige Erweiterungsbau entlang des Nikolaiwalls war erforderlich geworden, weil das Gymnasium durch die Wiedereinführung des Abiturs nach 13 Schuljahren und dem zwischenzeitlichen Bau einer Frischeküche acht zusätzliche Klassenräume benötigte, teilt der Landkreis mit.

Auf 360 Quadratmetern Grundfläche und mit einer Bruttogeschossfläche von 1 060 Quadratmetern sowie 4 400 Kubikmeter umbauten Raumes entstehen im Anbau acht Klassenzimmer mit jeweils rund 75 Quadratmeter Fläche, die sich über alle drei Stockwerke verteilen. Neben Treppenhaus und Aufzuganlage umfasst der Erweiterungsbau auch Toilettenräume sowie behindertengerechte WCs. Das Dachgeschoss soll als Abstellraum genutzt werden.

Die Vorplanungen zu einer möglichen Erweiterung starteten bereits im zweiten Quartal 2018. Die Planungsgesellschaft Tollé aus Verden fertigte die Vorentwürfe für den neuen Trakt. „Der Landkreis als Schulträger stand seinerseits im engen Kontakt mit der Schulleitung des Gymnasiums, um die Pläne mit den Bedürfnissen der Schule abzustimmen“, berichtet Gerd Blome, Leiter der Gebäudewirtschaft des Landkreises.

Nach Abschluss der politischen Beratungen im Herbst 2018 begann Anfang 2019 das Architekturbüro mit der Entwurfs- und Bauantragsplanung. Am 27. Mai 2019 konnte der Bauantrag gestellt werden. Die Fachplanungen übernahm das TGA-Büro (Technische Gebäudeausrüstung) Kirchner Gebäudetechnik aus Bremen. Nach Erteilung der Baugenehmigung für den Anbau mit Aufzugsanlage im Januar 2020 und der Durchführung des Vergabeverfahrens konnte am 14. April vergangenen Jahres mit den Bauarbeiten begonnen werden.

Der Erweiterungsbau war nötig geworden, weil das Gymnasium zusätzliche Klassenräume braucht.

Ersatzklassenräume während der Bauphase

Für die Zeit der Bauphase wurden zwei Ersatzklassenräume in der Kreismusikschule Verden sowie vier Mobilbauklassen auf dem Parkplatz der Nebenstelle des Gymnasiums in der Schleppenföhrerstraße eingerichtet. So konnten die zusätzlichen Klassen – bedingt durch die Wiedereinführung des Abiturs nach der 13. Jahrgangsstufe – zu Schuljahresbeginn 2020/2021 untergebracht werden, bis der Anbau fertiggestellt ist. In diesem Frühjahr macht nun wieder der erste 13. Jahrgang sein Abitur am GaW. Die neuen Räume im Anbau sollen zu Schuljahresbeginn 2021/2022 bezugsfertig sein.

Die Gesamtkosten beziffert der Landkreis auf 2,8 Millionen Euro. Die Kreisverwaltung geht aktuell davon aus, dass sich Preissteigerungen infolge zwischenzeitlicher Preiserhöhungen und erforderlicher Änderungen in der Bauausführung hinsichtlich Bodenverbesserung und Brandschutz noch im Bereich der hinnehmbaren 15 Prozent bewegen werden.

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