Vom Restaurant zur Dog-Mensa: Umbauarbeiten am Burgberg / SPD-Ortstermin

„Sinnvolle Nachnutzung“

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Der Fußboden wurde frisch gegossen. Ab Frühjahr 2016 sollen hier die Schüler essen.

Verden - Die Bauarbeiten für die neue Mensa des Domgymnasiums im ehemaligen Restaurant Sancho am Burgberg sind in vollem Gange. Bei einem Ortstermin informierte sich die SPD-Kreistagsfraktion über die geplanten Umbaumaßnahmen und das Konzept. Als sachkundige Vertreter waren Schulleiter Detlev Lehmann und sein Stellvertreter Michael Spöring sowie Landrat Peter Bohlmann und Gerd Blome, Leiter der Abteilung Gebäudewirtschaft beim Landkreis Verden, mit dabei.

Landrat Bohlmann begrüßte, dass das traditionsreiche Gasthaus nun zur Mensa wird. „Das ist eine sinnvolle Nachnutzung.“ Wie die neue Mensa aussehen soll, war bei der Ortsbesichtigung nur zu erahnen.

Damit die Räume barrierefrei werden, musste der alte, unebene Holzfußboden heraus. In einem Teil des künftigen Sitzbereichs wurde der neue Betonboden gerade gegossen, betreten verboten. Die Holzdecke wird neu verkleidet.

Im vorderen Teil des ehemaligen Lokals sollen die Schüler später ihr Essen einnehmen. Um Durchgänge zu schaffen, mussten einige alte Fachwerkwände entfernt und Stützen eingezogen werden. Weiter hinten sollen dann der Kühlraum, Sozialräume und Umkleiden entstehen. Anders als ursprünglich geplant, wird es in der neuen Mensa auch ein Behinderten-WC geben, da sich bei den Bauarbeiten herausgestellt hat, dass sowieso Sanierungsarbeiten am Kanal erforderlich sind.

Eine Wand wird den Ausgabebereich vom vorderen Drittel trennen. „Dann können diese Räume auch einmal anders genutzt werden“, so Blome. Hinter der Spülküche entsteht ein Vorbereitungsraum. „Das Konzept sieht vor, dass es neben der Essensausgabe auch ein Frischebuffet geben soll. Da ist die räumliche Trennung gesetzlich vorgeschrieben“, erläuterte der Leiter der Abteilung Gebäudewirtschaft. Auch dürfe das Buffet nicht direkt neben der Essensausgabe stehen. Von dort werden die Schüler Richtung Giebel weggeführt. Durch die so verlängerten Wege sollen die Schülerströme besser gelenkt werden.

80 bis 120 Mahlzeiten täglich hält der stellvertretende Schulleiter Michael Spöring für realistisch. „Die Ganztagsbetreuung ist mittlerweile üblich, dadurch steigt auch die Akzeptanz für das Essen.“ Betrieben werden soll die Mensa durch einen Trägerverein. Ein Konzept, das sich beim Gymnasium am Wall seit einem Jahr bewährt. Die Kosten für den Umbau bezifferte Bohlmann auf 450000 Euro. Im nächsten Jahr nach den Osterferien soll die neue Mensa fertig sein. „Das könnte klappen. Böse Überraschungen werden wir wohl nicht mehr erleben“, hofft Blome.

ahk

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