60.000 Euro an gemeinnützige Einrichtungen

Rekordspende vom Krematorium

Vertreter zahlreicher gemeinnütziger Einrichtungen konnten sich am Sonnabend über eine Spende der Feuerbestattung Verden freuen. - Foto: Niemann
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Vertreter zahlreicher gemeinnütziger Einrichtungen konnten sich am Sonnabend über eine Spende der Feuerbestattung Verden freuen.

Verden - Die Feuerbestattung Verden hat die Erlöse aus der Edelmetallverwertung zum wiederholten Male für gemeinnützige und soziale Zwecke gespendet. In erster Linie durch den Verkauf von Zahngold kam im vergangenen Jahr die Rekordsumme von 60.000 Euro zusammen, die das Gremium aus Vorstand und Beirat an karitative Einrichtungen und Projekte verteilt hat.

Am Tag der offenen Tür hatte Willy Hilling, Vorstand der Feuerbestattung, die das Krematorium am Rande des Waldfriedhofs betreibt, die Spendenempfänger aus dem Landkreis Verden, benachbarten Landkreisen und aus Berlin zur Übergabe eingeladen.

18 500 Euro des Erlöses, und damit die größte Spende, erhält in diesem Jahr die auf Hof Meyerwiede in Hagen-Grinden ansässige und tätige Autismushilfen gGmbH.

Mit jeweils 5 000 Euro wurden die Kontaktstelle für Selbsthilfe in Verden sowie KIT Wesermarsch und mit jeweils 3 500 Euro die Hospizdienste Heidekreis Nord und Delmenhorst, der Hospizkreis Achim und die Palliativstützpunkte Rotenburg und Verden bedacht, während 3 000 Euro an die Familienwerkstatt gehen. Mit Spenden über 2 500 Euro wird der Aufbau einer E-Bibliothek in der Berliner Charitè und der Bau einer Schutzhütte im Tiergehege der Stiftung Waldheim unterstützt.

Weitere Adressaten von Spenden sind die Landeskirchliche Gemeinschaft, Krippe und Kindergarten St. Josef in Verden sowie die Niedersächsische Krebsgesellschaft. „Der Trend zur Feuerbestattung ist ungebrochen“, betonte Hilling am Rande der Spendenübergabe. 

Die Gesamtspendensumme seit Inbetriebnahme der Einäscherungsanlage im November 2005 bezifferte er auf rund 370 000 Euro. Hilling wies außerdem darauf hin, dass die Angehörigen – oder der Verstorbene sogar selbst – das Einverständnis für die Weitergabe an eine Edelmetallschmelze gegeben habe. Wer seinen Angehörigen mit einem Schmuckstück beisetzen lassen möchte, könne dies vorher abnehmen und der Urne beilegen lassen.

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