Rauchgas: Fünf Verletzte / Feuerwehrleute retten drei Hunde und zwei Katzen

Silvestermorgen beginnt mit Brand in Eitzer Wohnhaus

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Aus diesem völlig verqualmten Wohnhaus in Eitze rettete die Polizei mehrere Haustiere. Die Bewohner mussten mit Rauchgasvergiftungen im Krankenhaus behandelt werden.

Verden-Eitze - Von Wiebke Bruns. Fünf Personen sind bei einem Wohnhausbrand am Donnerstagmorgen in Verden-Eitze verletzt worden. Während die Bewohner sich selbst ins Freie retten konnten, mussten mehrere Haustiere von der Feuerwehr aus dem verqualmten Gebäude geholt werden. Der Brand war nach Polizeiangaben im Bereich einer Tiefkühltruhe ausgebrochen.

Um kurz nach acht Uhr wurde in Eitze Sirenenalarm ausgelöst und zusätzlich die Verdener Feuerwehr alarmiert. Wenig später war die Eitzer Straße komplett gesperrt. „Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte befanden sich die Bewohner des Gebäudes bereits im Freien. Ein Anwohner hatte mit einem Gartenschlauch bereits erste Löschversuche unternommen“, berichtet Torben Voigt, Sprecher der Freiwilligen Feuerwehr Verden.

„Zu diesem Zeitpunkt befanden sich in dem völlig verqualmten Gebäude noch Haustiere. Mehrere Trupps gingen unter Atemschutz sofort zur Brandbekämpfung und Tierrettung in das Wohnhaus. Sie konnten die Flammen schnell eindämmen und einen Hund sowie zwei Katzen ins Freie retten“, berichtet Voigt.

Fünf Personen sollen sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs im Gebäude aufgehalten haben. Zwei Frauen und zwei Männer im Alter von 31 bis 38 Jahren sowie ein dreijähriges Kind wurden nach Polizeiangaben mit Rauchgasvergiftungen in umliegende Krankenhäuser gebracht. Drei Hunde und zwei Katzen wurden zunächst im Tierheim und in einer Tierpension untergebracht.

Verletzte bei Brand in Verden-Eitze

„Da sich die Nachlöscharbeiten im Anbau des Wohnhauses als aufwändig erwiesen, wurden weitere Atemschutzgeräteträger eingesetzt. Einrichtungsgegenstände wurden von den Einsatzkräften ins Freie gebracht und dort abgelöscht. Wir haben zwei Strahlrohre zur Brandbekämpfung eingesetzt. Später wurde die Feuerwehrtechnische Zentrale (FTZ) des Landkreises an die Einsatzstelle beordert um gebrauchte Schläuche und Atemluftflaschen zu wechseln“, so Voigt.

Zur Schadenshöhe machten gestern weder die Feuerwehr noch die Polizei Angaben. Das Gebäude soll aufgrund des Brand- und Rauchschadens zunächst nicht mehr bewohnbar sein. Ein Mitarbeiter des Ordnungsamtes habe sich bereits um eine vorläufige neue Unterkunft für die Bewohner gekümmert.

Die Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Die Feuerwehren konnten den Einsatz nach rund drei Stunden beenden.

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