City-Management und Sicherheit in der Stadt

Publikum der Verdener Runde mischt sich ein

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Die Aula des Domgymnasiums war voll besetzt. 

Das Publikum der Verdener Runde hatte sich zunehmend warm gelaufen und mischte sich ein. „Die Förderung des Trinkwassers im Bereich Panzenberg muss reduziert werden“, so der dringliche Appell eines Zuhörers an den künftigen Bürgermeister. Er stieß damit bei den Kandidaten durchweg auf offene Ohren.

Verden - Von Markus Wienken. Jens Richter sitzt im Vorstand des dafür zuständigen Trinkwasserverbandes und versprach Unterstützung. „Wir machen Druck und wollen mit dem Hauptabnehmer Bremen über eine deutlich geringere Wassermenge verhandeln“, versicherte er. Kai Rosebrock kennt das Problem, sein Vater wohnt im angrenzenden Holtum (Geest), wo der Grundwasserspiegel bei zwölf Metern liegt. „Früher waren es vier Meter.“ 

Hermann Dittmers sieht es ähnlich, wenn er sagt: „Wir dürfen nur so viel Wasser entnehmen, wie Halse und Mühlenteich verkraften.“ Lutz Brockmann will ebenfalls weniger Förderung. „Die Halse wird allerdings nur bei einem absoluten Stopp wieder fließen.“ Das habe aber noch niemand gefordert. Dennoch müsse über eine Reduzierung weiter verhandelt und nach Lösungen gesucht werden.

Brockmann: „Im Rathaus sehr gut aufgestellt“

Die Innenstadt braucht Angebote für junge Leute und ein City-Management, lautete eine weitere Forderung. Richter und Dittmers signalisierten ihre Zustimmung. „Da ist mehr Professionalität gefordert“, so die Kandidaten. Brockmann ist sich hingegen sicher: „Wir sind personell im Rathaus sehr gut aufgestellt und bestens organisiert. Das schaffen wir auch so.“

Sorgen machen sich ältere, aber auch jüngere Menschen um ihre Sicherheit, meldete sich ein Zuhörer. In den Abendstunden traue sich doch niemand mehr nach 22 Uhr in die Stadt. Den Einsatz von Kameras versprach Richter. Brockmann betonte: „Wir kümmern uns und haben mehr Ordnungskräfte und Streetworker im Einsatz.“ Hermann Dittmers folgerte: „Jeder, der sich ab 22 Uhr in Verden nicht mehr auf die Straße traut, ist einer zu viel.“

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