Verein Jazz- und Blues-Tage: „Wir sind wieder da“

Heißer Rock am Dog mit Larry and the Handjive

Blick auf die Rock‘n‘Roll-Band Larry and the Handjive.
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Vollgas auf der Bühne: Larry and the Handjive.

Endlich wieder Live-Musik in Verden. Larry and the Handjive beendeten mit ihrem Konzert auf der Open-Air-Bühne des Domgymnasiums die Pause, zu der die Bremer Band und der Verein Verdener Jazz- und Blues-Tage als Veranstalter gezwungen waren. Es soll nicht das letzte Event in der Innenstadt in diesem Sommer bleiben.

Verden – Gefühlt ist es schon eine Ewigkeit her, dass man gemeinsam mit anderen Menschen zu toller Musik abfeiern konnte. Am Sonnabend hatte das Warten ein Ende. Der Verein Verdener Jazz- und Blues-Tage präsentierte Larry and the Handjive auf dem Außengelände des Domgymnasiums. Die vierköpfige Band aus Bremen traf mit ihrem authentischen Rock´n´Roll und Beat im Stil der 1950er- und 60er-Jahre genau den Nerv des Publikums. Ruhig auf dem Stuhl sitzen zu bleiben, war bei den rockigen Klängen kaum möglich.

Doch nicht nur das Publikum, auch die Musiker waren richtig heiß darauf, endlich wieder live spielen zu können. Der Auftritt in Verden war der erste nach anderthalb Jahren Zwangspause. Rick Baker (Gesang, Gitarre Keyboards), Herbie Miller (Gitarre, Gesang), Larry Ferry (Bass, Gesang) und Larry Bexman (Drums, Percussion, Gesang) legten dann mit „This could be the last Night“ auch gleich richtig los. Larry and the Handjive waren jahrelang die Begleitband von Tony Sheridan, keine Frage also, dass die Jungs ihr Handwerk verstehen. Das stellten sie während des Abends immer wieder unter Beweis.

Endlich wieder Konzerte: Das Publikum ging immer wieder begeistert mit.

Schlag auf Schlag folgten Hits wie „Dedicated Followers of Fashion“, „Stand by me“ oder „You really got me“. Auch mehrere Beatles-Songs wie „This Boy“ , Hey Jude“ oder „All my Lovin“ hatten die Rocker aus Bremen im Repertoire. Beim Faces-Hit „Sweet little Rock´n´Roller“ gab es beim Publikum kein Halten mehr. Zu spüren war Lebensfreude pur, genau das, wonach sich alle nach der bedrückenden Corona-Zeit sehnen. „Wir sind wieder da, ihr auch und das finde ich geil!“, rief Rick Baker ins Publikum.

Auch Volkmar Koy, erster Vorsitzender des Vereins Jazz- und Blues-Tage, war glücklich über den gelungen Auftakt. „Die Atmosphäre hier und die Livemusik sind richtig geil“, brachte er es auf den Punkt.

Für die kommenden Wochen könnten sich die Verdener Hoffnung auf weitere Live-Events in der Innenstadt machen. Bürgermeister Lutz Brockmann wolle viel Musik in der Stadt und habe Unterstützung zugesichert. „Wir haben die finanziellen Mittel, und auch die Bands stehen bereit und sind froh und dankbar, endlich wieder spielen zu können. Die Musiker können sich an den Verein wenden, wir haben ein offenes Ohr“, so Koy.

Viel zu früh für das Publikum kündigten Larry and the Handjive mit „Johnny B. Goode“ schon den letzten Song an. Auf die Frage „Hat es euch gefallen?“ antworteten die Konzertbesucher mit einem einstimmigen „Ja“ und forderten lautstark eine Zugabe. Die wurde mit „Baby come back“ und „Let it be“ natürlich gern gewährt.  

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