Projekt „Selbstbehauptung“ in der Kita Walle / Speziell für 26 Schulanfänger

Was man darf und was nicht

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Auch Selbstverteidigungstechniken werden in der Kita Walle erlernt.

Walle - Von Volkmar Koy. Wie das ist, wenn man von einem fremden Menschen angesprochen wird, haben einige Kinder noch nicht erlebt. Und was sie dann am besten tun sollten, ist ein weiterer Aspekt eines Projektes zum Thema „Selbstbehauptung“, das jetzt in der Kita Walle speziell 26 Schulanfängern angeboten wird.

Alle sind jedenfalls mit viel Spaß und Neugier bei der Sache, wenn Dennis Albrecht von der Achimer Karateschule „Kumadera“ den Kindern zeigt, worauf es bei der Selbstbehauptung ankommt. Der Karate-Lehrer arbeitet bereits seit einigen Jahren in Achimer Grundschulen mit speziellen Programmen. Dabei geht es nicht in erster Linie um das Erlernen des Kampfsports, sondern vor allem um die soziale Komponente.

In der Kita Walle sind vier Termine angesetzt, die überdies vom Förderverein finanziell unterstützt werden. Ein gut angelegtes Geld, wie die Schatzmeisterin Susanne Sellinger unterstreicht. Die Kinder zeigten zu Hause stolz, was sie im Kurs gelernt haben. Folglich hat das Ganze auch eine Art Rückkopplung.

So werden den Kindern Grenzen aufgezeigt, es wird auf ganz einfache Dinge wie Hilfsbereitschaft hingewiesen, laut Albrecht müssten die Jungen und Mädchen auch einmal „Nein“ sagen können. „Die Kindern sollen keine Angst haben, wenn sie mit fremden Menschen reden, wohl aber wachsam sein“, betont Dennis Albrecht. In aktiven Rollenspielen wird die bloße Theorie ganz schnell in die Praxis umgesetzt, was man darf und was nicht. „Wir haben dazu einen Pakt geschlossen“, so der Achimer.

Insofern liegt ein Schlüssel in der Weiterentwicklung des Erlernten. Und der Spaß hört spätestens auf, wenn einer oder eine auf die Idee kommen sollte, die Karatetechniken mal auf dem Schulhof auszuprobieren. „Den Kindern wird klar gemacht, wie weit sie gehen dürfen.“ Das Projekt habe laut Albrecht daher eine klare Struktur, die mit den Jungen und Mädchen erarbeitet werde. Das sei extrem wichtig. Auch, wenn die Thematik mit den Eltern diskutiert werde.

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