Projekt „Inklusiv VerBunden“ geht mit bunten Tanzeinlagen zuende

Inklusion kann so leicht sein

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Tanzen verbindet – große und kleine Menschen, junge und alte, Menschen mit und ohne Handicap.

Verden -  Ausgelassene Partystimmung auf dem Verdener Rathausplatz: Mit einem Tanzflash haben am Freitagnachmittag weit über 100 Tänzer – junge und alte, mit und ohne Handicap – eine gemeinsame Choreografie gezeigt und mit dieser Aktion ein sicht- und hörbares Zeichen gesetzt für eine gemeinschaftliche, vorurteilsfreie Teilhabe an der Gesellschaft.

Die kunterbunte Veranstaltung markierte den Abschluss des Projektes „Inklusiv VerBunden“. Sie war ein voller Erfolg und hat die erhoffte Aufmerksamkeit erregt.

Als die ersten rockigen Takte aus den Lautsprecherboxen erklangen, kamen die Tänzer mit einem Mal aus allen Richtungen – die einen zu flott zu Fuß, die anderen mit Gehhilfen oder im Rollstuhl. Ganz in Weiß gekleidete Kinder strömten zusammen, um gemeinsam mit den Erwachsenen zu zeigen, wie leicht Inklusion unabhängig von Geschlecht, Nationalität, Religion oder Weltanschauung, Behinderung oder Alter gelebt werden kann.

Ziel der Aktion, die musikalisch von der Martfelder Sambagruppe Ovos di Campo eingeleitet und begleitet wurde: Die Teilnehmer aus den Kitas Neißestraße und Hönisch, der Grundschule Walle, Jahnschule und Likedeeler Schule, der Seniorenwohnanlage St. Johannis, der Folk-Dance Verden, des Inklusiven Stammtischs und des Bürgertreffs am Hoppenkamp wollten noch einmal auf das Projekt aufmerksam machen und für das Thema Inklusion werben. Und das Konzept ging auf: Touristen blieben ebenso interessiert stehen und schauten wie die Verdener Bürger.

Tanzflash in Verden

Wer gerne mehr über den Projektverlauf wissen wollte, wurde bereitwillig von den beteiligten Mitarbeitern aufgeklärt oder konnte sich an den Ständen und Schautafeln informieren. Aber was beim Auftritt so leicht und locker wirkte, hatte den Beteiligten im Vorfeld doch einiges an Vorbereitung und Training abverlangt. Denn schon Monate im Voraus wurde die Choreographie des Tanzflashs vom Kindergarten bis zur Senioreneinrichtung in Kleingruppen mit Profis, drei Tanzpädagoginnen vom Tanzwerk Bremen, erarbeitet und zu einer Einheit zusammengefügt.

„Tanzen braucht keine Worte und verbindet“, betonte Bürgermeister Lutz Brockmann im Anschluss an den Auftritt, der auch einige Passanten zu spontanen Einlagen animiert hatte. Einfach die Arme in die Höhe und tanzen, tanzen, tanzen. Es bestand schließlich keine Gefahr, dass dumme Sprüche kamen oder jemand geringschätzig schaute. Schließlich hat auch der Bürgermeister gesagt, dass Verden eine bunte Stadt sei, die mit und von ihrer Vielfalt lebe und die durch die unterschiedlichsten Aktivitäten immer wieder bedeutende Zeichen für diese Vielfalt setze.

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