Praktikanten des 10. Jahrgangs vom GaW in ganz Niedersachsen verstreut

Schüler sammeln Eindrücke

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Mediengruppe Kreiszeitung

Verden - Von Jonah Klimach. Das Gymnasium am Wall hat seine Schüler aus dem 10. Jahrgang freigestellt und gibt ihnen die Möglichkeit in zukünftige Berufe herein zu schnuppern. Bis gestern waren die Jugendlichen in unterschiedlichsten Jobs beschäftigt. Einer war bei der Gemeinschaftspraxis Mälzer und Westphal, ein anderer war in der Fahrradwerkstatt in Verden.

Die Schüler freuten sich natürlich, mal ein wenig Abstand von der Schule zu haben und stattdessen etwas neues gesehen zu haben. Ein paar blieben aber in der Schule. Sie machten ihr Praktikum bei ihren alten Grundschulen.

Zwei von ihnen, Anna Brammerloh und Bjarne Guth, waren beim Amtsgericht in Verden. „Es ist toll, mal neue Erfahrungen zu machen“, sagten die beiden. Außerdem sei alles sehr interessant und spannend, betonten die Praktikanten. Denn sie mussten dort nicht herumstehen und Kaffee kochen, sondern durften sogar Zivil- und Strafprozesse mit eigenen Augen miterleben. Doch wie man so schön sagt, „das Beste kommt zum Schluss“, freuten sich die zwei Schüler sehr auf ihren letzten Tag im Praktikum. Dann durften sie sich die Jugendarrestkammer angucken.

Die meisten waren im Landkreis Verden unterwegs, einige sind aber auch etwas weiter weg von Zuhause. Ein paar dieser Schüler sind in Bremen, ein anderer Namens Bennet Ellenberg ist für sein Praktikum zwei Wochen nach Hannover zu Bekannten gezogen. Er führt dort sein Praktikum bei Volkswagen aus. Er hatte seine Bewerbung schon sehr früh geschrieben.

Aber einigen Praktikanten fiel auch auf, dass ihnen ihr Beruf nicht so liegt. So merkte Bjarne Guth an, dass ihm aufgefallen ist, dass Bürojobs ihm nicht liegen. Und Nora Walting hätte sich gewünscht, mehr von dem Beruf als Tierärztin zu Gesicht zu bekommen.

Nachdem Praktikum haben sie die Aufgabe, eine Art Wiedergabe ihres Praktikums zu schreiben und eine Praktikumsmappe anzulegen. Dabei kommt es auch darauf an, dass die Schüler lernen, etwas auswerten zu können. Das bedeutet, dass die Jugendlichen aufschreiben sollen, wie sie es sich vorgestellt hatten, was sie dann gemacht haben und, ob es ihnen dann auch gefallen hat. Dies wird von den Lehrern benotet.

Doch dann ist das Praktikum noch nicht ganz vorbei, denn im Januar werden die Zehntklässler, denjenigen die nächstes Jahr ihr Praktikum machen, Fragen beantworten, ihre Berufe vorstellen und Tipps geben. Danach ist das Praktikum 2015 dann beendet.

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