Von Rudern, über Chor, bis zum Skat spielen: Für jeden Schüler ist was dabei

GaW präsentiert umfangreiches AG-Angebot

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Luisa Ahrens kleiner Präsentationsblock wurde mit viel Beifall bedacht.

Aufgeregtes Geschnatter und Gemurmel in der Aula des Gymnasiums am Wall (GaW), als am Freitagvormittag den Schülern der Jahrgänge 5 bis 8 die aktuellen Arbeitsgemeinschaften von „A“ wie Aquarium bis „V“ wie Volleyball vorgestellt wurden. Gestaltet war die Präsentation als kleines Bühnenprogramm, das von Lehrerin Katrin Fach, der Koordinatorin der AGs, moderiert wurde.

Verden - „Wir stellen den Schülern die AGs erstmals in diesem Rahmen vor“, so Schulleiterin Petra Sehrt, die das Geschehen auf der Bühne mit Interesse verfolgte. Von dort aus präsentierten Lehrkräfte und Mitglieder der Arbeitsgemeinschaften sowie externe AG-Leiter in kurzen Vorstellungsblöcken über ihre Angebote. „Natürlich kann ich Euch in ein paar Minuten nicht alles zeigen, was Euch in meiner AG erwartet“, bedauerte Theaterpädagogin Luisa Ahrens, die am kommenden Freitag mit der AG Jonglieren für die Jahrgänge 7 und 8 startet. Doch die fünfminütige Show, die Jonglier-Profi Ahrens dann zum Besten gab, reichte bereits vollkommen aus, um sowohl die Schüler, als auch die anwesenden Lehrkräfte in ehrliches Staunen zu versetzen. „Das ist wirklich sehr beeindruckend“, fand auch Sehrt, während Ahrens mittels verschiedener Jonglierutensilien wie Tücher, Devil-Sticks, Diabolo oder Reifen ihr Können vorführte. Insgesamt wurden an diesem Vormittag im Rahmen der Bühnenshow die stattliche Anzahl von 25 AGs präsentiert und das, so Katrin Fach „sind noch nicht einmal alle“.

Katrin Fach und Julia Lindau stellten die Ruder AG vor.

„Eigentlich müsste jeder Schüler ein zu ihm passendes Angebot finden“, meinte Fach, die sich selbst in der Ruder AG engagiert. Das tut auch Schülerin Julia Lindau, mit der Fach gemeinsam den „Werbeblock“ für die AG gestaltete. „Beim Rudern kann man sich ganz wunderbar auspowern“, unterstrich Lindau, die auch in ihrer Freizeit regelmäßig ins Boot steigt. Außerdem sei man in der Natur und könne in der AG neue Leute kennenlernen.

Wie Schulleiterin Petra Sehrt unterstrich, wolle man durch die AG-Präsentation in der Aula außerdem die neuen AGs wie Schulgeschichte, Global Goals (Nachhaltigkeit; Ökologie), Mädchenfußball oder die bei den Jugendlichen nicht so angesagten AGs wie Doppelkopf und Skat in den Fokus rücken. „Vielleicht merkt der ein oder andere dann, dass Doppelkopf kein Opa-Kartenspiel ist“, schmunzelte sie. Und was sind die Renner? „Schulsanitäter, Formel Z und Chor“, antwortete Zach und ergänzte, dass das Interesse an der Schülerzeitung und ökologischen Themen steige. „Die Schüler wollen mehr als nur am Freitag demonstrieren. Sie wollen etwas Erkennbares bewegen, und zwar in ihrer Schule, also vor Ort.“  nie

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