Präsentation der Besten

„Herwart von der Decken-Schau“ als Auftakt des Dressur- und Springfestivals

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Siegerin bei den springbetonten Stuten wurde German Girl von Graf Top/Stakkato im Besitz und aus der Zucht von Willem Klausing GbR (Diepholz). 

Verden - Von Jürgen Honebein. Mit der für Züchter unverzichtbaren „Herwart von der Decken-Schau“startete gestern traditionsgemäß das Verdener Dressur- und Springfestival. 65 der besten dreijährigen Hannoveraner Stuten aus acht Zuchtverbänden stellten sich in der „Hannoveraner Arena“ am Verdener Stadion dem dreiköpfigen Richterkollegium, nachdem Verbandsvorsitzender Manfred Schäfer die Reitsportbegeisterten und Züchter in den Publikumsrängen begrüßt hatte. Nach rund sieben Stunden intensiver Begutachtung durch die Richter standen die Siegerinnen mit German Girl bei den springbetonten und Black Baccara K bei den dressurbetonten Stuten fest.

17 springbetonte Stuten musste das Richterkollegium, bestehend aus dem Leiter der sächsischen Gestütsverwaltung, Dr. Matthias Görbert (Moritzburg), Konrad Böth (Niederwalgern) vom geschäftsführenden Vorstand des Hannoveraner Verbandes sowie dem Geschäftsführer und Zuchtleiter des Verbandes, Dr. Werner Schade aus Verden, begutachten. Ihr Favorit und damit Siegerin wurde die Hannoveraner Prämien-Anwärterin German Girl von Graf Top/Stakkato im Besitz und gezüchtet von Willem Klausing GbR (Diepholz). „Eine total athletische und kernige Stute mit allen Möglichkeiten“, schwärmte nicht nur Dr. Werner Schade.

Reservesiegerin wurde die kaum weniger Eindruck hinterlassende Hannoveraner Prämien-Anwärterin I’m Special Laisa von I’m Special de Muze/Acodetto im Besitz und aus der Zucht von Frank Johannsen (Buxtehude).

Die Vorstellung der 17 Stuten im Freien war zum Auftakt ein Spektakel der besonderen Art. Siegerin German Girl begeisterte Richter und Publikum gleichermaßen nicht nur über dem Sprung, sondern auch in ihren Bewegungen und ihrer Athletik. „Hier sind ganz große Fortschritte in der Hannoveraner Zucht zu erkennen“, stellte der Gastrichter Dr. Matthias Görbert fest.

Dressurbetonte Stuten fast dreimal so stark vertreten

Die dressurbetonten Stuten waren auch in diesem Jahr mit knapp 50 fast dreimal so stark vertreten. Es gab zunächst fünf Ringe und danach einen Endring mit zehn Tieren. Erst dann waren sich die Richter einig, wer den Siegerkranz haben sollte. „Es waren besonders hochkarätige Stuten dabei. Die Auswahl war für uns wirklich nicht einfach. Es haben Nuancen entschieden“, erklärte Dr. Werner Schade.

Herwart von der Decken Schau in Verden

Den Siegerkranz erhielt die Hannoveraner Prämien-Anwärterin Black Baccara K von Bon Bravour/Rosario (Besitzerin: Katrin Lüder-Kratzberg, Hildesheim) „Eine Stute, die keine Wünsche übrig ließ. Völlig losgelassen im Trab und im Schritt und im ganzen Auftritt überragend“, formulierte Dr. Schade. Reservesiegerin wurde Hannoveraner Prämien-Anwärterin Suri von San Amour I/Fürst Heinrich (Besitzer: Heinrich Giesselmann, Barver).

Die einzelnen Ringe bei den dressurbetonten Stuten wurden von den Hannoveraner Prämien-Anwärterinnen und Siegerin Black Baccara, Destano’s Wolke JM von Destano/Wolkentanz (Besitzer: Johann Martens, Uplengen), Fantasy von Fürstenball /Wolkentanz II (Besitzer: Johannes Westendarp, Wallenhorst), Love Parade von Londontime/Regazzoni (Besitzer: Johannes zur Lage, Bersenbrück) und Reservesiegerin Suri von San Amour/Fürst Heinrich (Bes.: Heinrich Gießelmann, Barver) gewonnen. Eine Klasse für Halbblutstuten gab es in diesem Jahr nicht.

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