Positive Ausstrahlung reißt das Publikum mit

Gospelchor Verden tritt zum Auftakt des Hafenkonzertes beim WSA auf

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Der Gospelchor Verden steckte das Publikum mit seiner Begeisterung sofort an. Bei den Singalongs machten fast allemit.

Verden - Am Vorabend des Hafenkonzerts auf dem Gelände des Wasser- und Schifffahrtsamtes hatte der Gospelchor Verden zu einem Konzert eingeladen. Chorleiter Gerd Voß und seine Sängerinnen und Sänger schafften es mit ihrer positiven Ausstrahlung im Nu, das Publikum zu begeistern und mitzunehmen.

Schon beim ersten Song „Trading my Sorrows“ gingen die Zuhörer mit und applaudierte anschließend begeistert. „Gleich mittendrin, statt nur dabei“, freute sich der Chorleiter über die Resonanz. Nach „Halleluja, you’re worthy to be praised“ folgte Pharrell Williams‘ Hit „Happy“. Den Solistinnen Angelika Schmitz, Nicole Röhrs und Hilke Rumpf nahm man dieses Gefühl „glücklich“ sofort ab, das steckte an. „I knew you were waiting for me“ war ein Hit von Aretha Franklin und George Michael. „Das kann man auch auf Gott münzen“, so Gerd Voß. Sein Chor riss mit der schwungvollen Darbietung die Zuhörer einmal mehr mit. „People get ready“ erzählt von der „Underground Railroad“, einem informellen Netzwerk, das Sklaven auf der Flucht aus den Südstaaten der USA Unterstützung gewährte. Aber auch der Glaube ist der Schlüssel über den Jordan in das gelobte Land. Angelika Schmitz gelang es mit ihrer schönen Stimme, diese Botschaft zu transportieren.

Kein Gospelkonzert ohne gemeinsames Singen

„In Christ alone“ sagt, dass allein Christus die Quelle der Hoffnung und Kraft ist. Solistin Tina Rex berührte das Publikum tief. Nach dem sie geendet hatte, gab es Bravo-Rufe.

Zu einem richtigen Gospelkonzert gehören immer auch die „Singalongs“, das heißt, das Publikum singt einen Teil der Songs mit. Nach dem Gospelklassiker schlechthin, „Amazing Grace“, wurde noch gemeinsam „Sing Halleluja to the Lord“ gesungen, das dann in das poppige „Sing Halleluja“ von Dr. Alban überging.

Zur Pause ging ein Schauer nieder, aber pünktlich zum zweiten Teil wagte sich die Sonne wieder hinter den Wolken hervor. Das Publikum war gleich wieder voll dabei. Gemeinsam wurde „Amen“ und das afrikanische Traditional „Bayeti“ gesungen.

4. Hafenkonzert in Verden 

„Your Love is beautiful/Mas que nada“ ist die Zusammenführung des alten Hits „Mas que nada“ mit einem neuen Gospel von 2001. Bei dieser mitreißenden Samba gab es sogar eine kleine Tanzeinlage.

Ensemble erhält stehende Ovationen

„How great is our Love“ mit Solistin Angelika Benz ist ein Loblied auf die Größe Gottes. Mit dem schönen „No more Nights“ gab der Chor, angelehnt an die Beschreibung aus dem Buch der Offenbarung, einen Ausblick in den Himmel.

„Bei ain’t no Mountain high enough“ sprühte der Chor einmal mehr vor Energie und Lebensfreude. Mit „Hab keine Angst und fürchte dich nicht“ verabschiedete sich das Ensemble von seinem Publikum, das so lange stehend applaudierte, bis es noch eine Zugabe gab.

„Ich gehe jedes Mal gern zu den Auftritten des Gospelchors. Hier sind alle mit so viel Begeisterung dabei“, sagte eine Zuhörerin und drückte damit aus, was viele an diesem Nachmittag empfanden.

ahk

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