Vorerst keine Hinweise auf weitere Taten

Polizei wertet Daten des Maskenmann aus

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"Maskenmann" verrät Passwörter

Verden - Nach der Bekanntgabe der Passwörter durch den zu lebenslanger Haft verurteilten sogenannten Maskenmann sind die Polizeiermittler weiter mit der Prüfung und Auswertung der Festplatte sowie verschiedener Datenträger befasst.

Es handele sich um riesige Datenmengen, deren Volumen sich im Terabyte-Bereich bewege, sagte ein Polizeisprecher. Die detaillierte Auswertung der verschlüsselten Daten werde vermutlich mehrere Monate dauern. 

Bei einer ersten Sichtung waren nach Angaben der Polizei von Anfang Mai keine Bild-, Video- oder sonstige Dateien gefunden worden, die auf weitere Tötungsdelikte oder Missbrauchstaten durch den Verurteilten hätten schließen lassen. 

Martin N. hatte jahrelang kleine Jungen missbraucht und drei von ihnen im Alter von 8, 9 und 13 Jahren ermordet. Zwischen 1992 und 2001 schlich er sich in Norddeutschland nachts maskiert an die Betten seiner Opfer. 2012 wurde er vor dem Landgericht Stade verurteilt.

dpa

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