Planungen nehmen konkrete Formen an

Aldi und Hol ab statt Grüner Jäger

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Der Hol ab wird seinen Standort im neuen Jahr wechseln.

Verden - Von Volkmar Koy. Unabhängig von den Plänen über die Flüchtlings-Unterkunft (siehe nebenstehenden Artikel) nimmt offenbar der Grundgedanke über die Nutzung des Parkhotels „Grüner Jäger“ konkrete Züge an. Nach Informationen unserer Zeitung wurden in den vergangenen Wochen hinter den Kulissen nachhaltig die entsprechenden Strippen gezogen, um möglichst Anfang des kommenden Jahres mit dem Bau eines Aldi-Marktes zu beginnen. Gleichzeitig ist der Umzug des Hol-ab-Marktes an der Bremer Straße (gegen über dem Restaurant „Indiana“) zum jetzigen Hotel-Standort geplant. Damit wäre mit Penny, Aldi und Hol ab eine interessante Einkaufsmöglichkeit für Verdens Bürger geschaffen.

Losgelöst vom Einzelhandelskonzept der Stadt Verden, das sich viele Jahre kritisch mit den Planungen in der Bremer Straße rund um das Parkhotel auseinander gesetzt hatte, scheinen jetzt die zu Ende gehenden Strukturen des Widerstands auch im politischen Bereich sichtbar zu werden. Noch bis Mitte Januar besteht eine Veränderungssperre, die offenbar nach dem Willen der Ratsmehrheit nicht weiter verlängert werden soll.

Aus Investorkreisen war zu vernehmen, dass die Planreife zur Ausgestaltung der Rechtskraft des Bauleitverfahrens noch in diesem Jahr erreicht werden könne. Mit Hochdruck wird nun daran gearbeitet, alle Partner unter einen Hut zu bringen, um die Planungen wie gewünscht in die Praxis umzusetzen.

Die Wahrscheinlichkeit ist damit relativ hoch, dass im März des kommenden Jahres die Abrissbagger am „Grünen Jäger“ anrücken werden, zumal eine parteiübergreifende Einigkeit unter den Ratsherren und -frauen erzielt werden konnte. Entscheidend für das weitere Vorgehen ist aber das Erzielen einer Rechtsverbindlichkeit mit der Stadt Verden. Im vierten Quartal des nächsten Jahres könnten dann Aldi und Hol ab neben dem Penny-Markt entstanden sein.

Wie der Fachdienstleiter Soziales beim Landkreis Verden, Bernd Dannheisig, dazu auf Anfrage dieser Zeitung mitteilte, würden durch die Aufnahme von Flüchtlingen im Parkhotel „Grüner Jäger“ die Planungen des Investors in keinster Weise durchkreuzt. Bis Ende Februar müsse sich der Landkreis nach einer neuen Bleibe für die Flüchtlinge statt des Hotels umsehen.

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