Junges Philharmonisches Orchester dabei

Mit Picknickdecke ins Konzert: Allersymphonie geht in die zweite Runde

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Das Wasser im Blick: Gabi Müller (l.) und Christiane Artisi bieten Open-Air-Fans anspruchsvolle Musik im Park.

Verden - Zur großen Konzertbühne wird der Allerpark in Verden am Sonnabend, 28. Juli, aufgewertet. Nach dem erfolgreichen Auftakt der „Aller Symphonie“ vor drei Jahren, damals auf dem Gelände des Wassersportvereins, geht das Open-Air Klassik jetzt in die zweite Runde und lockt mit klassischer Musik ins Freie.

Mitglieder des Jungen Philharmonischen Orchesters Niedersachsen unter der Leitung des jungen und erfolgreichen Dirigenten Gábor Hontvári werden dabei sein. Außerdem als Solistin die Verdenerin Christiane Artisi. Die Diplom-Opernsängerin, Gesangspädagogin und Chorleiterin mit Stimmlage Alt (Mezzosopran) bringt eine ehemalige Gesangsschülerin mit. 

Anaya Hubach (Sopran).

Anaya Hubach (Sopran) lebte als Stipendiatin in Houston/Texas und ist aktuell Masterstudentin in Leipzig. Zum Ensemble gehört außerdem Konstantin Ingenpass (Bariton), Masterstudent Operngesang in Karlsruhe. Sie laden, flankiert von der Wasserorgel der Feuerwehr Verden, zu einer musikalischen Zeitreise ein.

Über den Programmablauf verrät Gabriele Müller noch nicht alles, lässt aber immerhin durchblicken, dass die zur Aufführung kommenden Werke breit aufgestellt sind. 

Konstantin Ingenpass (Bariton).

„Der erste Programmteil ist nach einem Wasserorgeleinsatz zum Konzertbeginn um 20 Uhr zunächst Ouvertüren von Felix Mendelssohn Bartholdy und Franz von Suppé vorbehalten, gefolgt von Solo-Arien der Solisten mit Werken von Georg Friedrich Händel, Giuseppe Verdi und Gioachino Rossini. Nach einer Pause stehen Serenaden von Antonin Dvorak, Franz Schubert und Johann-Sebastian Bach sowie eine Komposition von Karl Jenkins auf dem Programm.

Das Publikum darf sich also auf ein sehr abwechslungsreiches Konzert vor einer ganz besonderen Kulisse freuen. Organisatorin Gaby Müller sieht mit besonderer Freude den Duetten und Terzetten der Solisten entgegen.

Mit ihrer Wasserorgel sorgen Mitglieder der Verdener Feuerwehr für Atmosphäre.

Für Speisen und Getränke wird vor und nach dem Konzert sowie während der Pause gesorgt. Die Zahl der Plätze gibt Müller mit 1 700 an, wobei es für 200 Konzertbesucher Sitzgelegenheiten geben wird. Alle anderen müssen sich je nach Geschmack und Bedarf etwas von zu Hause mitbringen.

Müller ist guter Dinge, dass auch die zweite Allersymphonie ein Erfolg wird. „Wir haben ein wunderbares Orchester und wunderbare Solisten“, schwärmt sie und vergisst nicht, sich bei jenen zu bedanken, die als Förderer so eine Veranstaltung erst möglich machen. „Es sind nahezu alle Sponsoren wieder mit im Boot.“ Der Etat belaufe sich auf rund 75.000 Euro. Ohne zuverlässige Förderer sei so etwas überhaupt nicht durchführbar.

Die Allersymphonie soll sich ähnlich wie die Domfestspiele im Dreijahresrhythmus in Verden etablieren. Karten im Vorverkauf sind über Nordwest-Ticket erhältlich. Wer Interesse hat, sollte nicht lange zögern. Zwei Drittel des Kontingents sind laut Müller bereits verkauft. - nie

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