In der Ostertorstraße entsteht neues Wohn- und Geschäftshaus

Mit Blick über die Innenstadt

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Mediengruppe Kreiszeitung

Verden - Von Markus Wienken. Die Ostertorstraße/Ecke Herrlichkeit zählt zu den Visitenkarten Verdens. Und die ist äußerlich in die Jahre gekommen. Carsten Flügge will das ändern. Der Investor plant den Abriss und Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses. „Wohnen im ehemaligen Café Engelhardt“, so die Idee. „Die Pläne sind fertig, wir können anfangen“, so der Geschäftsmann gestern in einem Pressegespräch. Im Frühjahr 2016 soll Grundsteinlegung sein.

Nicht ganz zwei Jahre ist es her, dass Flügge die Immobilien Hausnummer 4, 6, 8 und 10 auf einer Länge von etwa 40 Meter erworben und umgehend mit den Planungen begonnen hat. Einen Schnellschuss wollte er allerdings nicht abfeuern. „Ich hatte zwar eine Idee im Kopf, doch die musste noch ein wenig wachsen.“ Damit daraus keine Luftschlösser wurden, hat sich Flügge von Anfang an mit Architekten und den Planern der Stadt Verden an einen Tisch gesetzt. „Etwa eineinhalb Jahre hat es gedauert, dann stand das Projekt auf sicheren Füßen.“ Und Flügge ist davon überzeugt, das geduldige Warten hat sich gelohnt. „Wir haben eine gelungene Mischung aus Wohnen, Gewerbe und Gastronomie entwickelt. Das wird der Ecke gut tun.“

Dreigeschossig, auf einer Grundfläche von circa 700 Quadratmetern soll gebaut werden. „Tradition trifft auf Moderne“, beschreibt Architektin Silke Badenhoop-Clausen ihren Entwurf. Platz finden in dem Komplex 15 Eigentumswohnungen zwischen 70 und 149 Quadratmetern. Jede Wohnung ist mit einem Aufzug schwellenlos, also barrierefrei, zu erreichen. Mit Fußbodenheizung, breiten Türen, bodengleichen Duschbereichen ist für Wohnkomfort gesorgt. Nach Süden und Westen gibt es Balkone und in der Tiefgarage kann das Auto auf einem der insgesamt 22 Stellplätze geparkt werden.

Zu Flügges Konzept gehört auch, dass die künftigen Eigentümer beim individuellen Ausbau der Wohnung noch ein Wörtchen mitreden dürfen. „Begrenzte Änderungen sind möglich.“

Das „Sahnestück“ des Hauses befindet sich unter dem Dach des Neubaus. „Eine circa 142 Quadratmeter große Penthousewohnung mit einer Dachterrasse von etwa 56 Quadratmetern. „Da können Sie über die Dächer von Verden gucken“, schwärmt Flügge. Im Erdgeschoss, mit Fensterfront zur Herrlichkeit, soll, wie in alten Zeiten, Gastronomie stattfinden. Bewerber dafür gibt es. Auch für die Wohnungen und Geschäfte, von denen der Großteil bereits verkauft ist.

Vom Erfolg des Projektes ist auch der „Nachbar“ auf der anderen Straßenseite überzeugt. Die Volksbank Verden sitzt bei der Finanzierung und Vermarktung des Sechs-Millionen-Baus mit im Boot. „Wir freuen uns, dass in dieser exponierten Lage etwas Besonderes entsteht“, so Vorstand Stefan Ullmann beim Pressegespräch.

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