Organ Explosion am 26. September in der Kornbrennerei

Explosiver Sound bei den Jazz- und Blues-Tagen

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Organ Explosion sind einer der Highlights der Jazz-Tage.

Verden - Sie haben das Instrumentarium der 70er- Jahre aus Omas Keller gekramt, um diese Lieblinge mit Zuckerbrot und Peitsche zu behandeln. Das Trio verwandelt den Klang der alten Kameraden zu einem explosiv-freshen Sound. Melodien für Millionen mit dem Sexappeal des Funk, der Kreativität des Jazz, dem Dreck des Blues und der Krassheit des Punk. Eine irre Mischung.

Organ Explosion gastieren im Rahmen der Verdener Jazz- und Blues-Tage am Sonnabend, 26. September, ab 20.30 Uhr, in der Kornbrennerei und damit in einer der 14 teilnehmenden Kneipen und Gastwirtschaften. Tickets im Vorverkauf (zwölf Euro bei der Verdener Aller-Zeitung, 15 Euro an der Abendkasse) gibt es ab sofort bei der VAZ oder dem Achimer Kreisblatt.

Hansi Enzensperger (Organ, Keys), Ludwig Klöckner (Bass) und Manfred Mildenberger (Drums) lernten sich während ihres Studiums an der Münchner Musikhochschule kennen. Nach einer stundenlangen Jamsession im Sommer 2011 war ihnen klar: Es gab nur einen Ausweg. Sie mussten eine Band gründen: Organ Explosion.

Mit am Start ist ein ganzes Arsenal an sagenumwobenen Vintage-Instrumenten und legendären Effekten: Mrs. Hammond and Mr. Leslie, ihre Verwandten Sir Wurlitzer, Miss Clavinet, Aunt Moog and a lot of Röhren. Außerdem dabei: Monsieur Fender Jazz Bass and his best friend – the incredible, old fashioned Ludwig Drums.

Zwei Jahre formte das Trio seinen Sound: Ideen und Stücke entstanden auf dem Notenpapier, bei Sessions oder – in Echtzeit – auf der Bühne. Jedes Lied bekam ein klares Gesicht – mit eigener Mimik: spöttischem Blinzeln, verschmitzten Grübchen, erstauntem Rundmund, gerunzelten Brauen. Mal mit, mal ohne Schminke. Die drei Musiker stellten diese Charaktere einander gegenüber wie im Theater: voller Fallhöhen, dramaturgisch zusammenhängend und feinfühlig, trotzdem aber immer mit viel Raum zur Improvisation.

Die besten neun Stücke haben es auf das Debütalbum „Organ Explosion” geschafft – aufgenommen im eigenen Studio, mit maximalem Druck gespielt, mit größter Sorgfalt und Klarheit gemischt und gemastert. Und live ist die Band in Glander‘s Kornbrennerei in der Oberen Straße in Verden zu hören und zu sehen.

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