November-Auktion des Hannoveraner-Verbandes: Mit Interesse aus dem Ausland zufrieden

Online-Preise unter Vorjahresniveau

Teuerstes Pferd der November Auktion war mit 39 500 Euro die vierjährige Fuchsstute Danony von Danone I/Fürst Nymphenburg, die eine neue Heimat in Baden-Würtemberg finden wird.
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Teuerstes Pferd der November Auktion war mit 39 500 Euro die vierjährige Fuchsstute Danony von Danone I/Fürst Nymphenburg, die eine neue Heimat in Baden-Würtemberg finden wird.

Verden – Der augenblicklichen Corona-Pandemie geschuldet, fand auch die abschließende Reitpferde-Auktion des Hannoveraner Verbandes ohne Publikum und Online statt. Nach zehntägiger intensiver Trainingszeit wurden am Sonnabend insgesamt 65 Reitpferde versteigert. Für jeden Käufergeschmack war etwas dabei und die gesamte Kollektion geräumt. Preisspitze war mit 39 500 Euro die Hannoveraner Prämienanwärterin Danone. Der Durchschnittspreis fiel mit 16 254 Euro etwas niedriger aus, als im vergangenen Jahr. Damals waren 97 Pferde für durchschnittlich 16 510 Euro versteigert worden. auch der Spitzenpreis war mit 55 000 Euro höher.

Mit enormer Bewegungsfreiheit begeisterte die Danone/Fürst Nymphenburg-Tochter Danony (Züchter und Aussteller Jochen Meyer, Allwörden). Die Fuchsstute aus dem bewährten Stamm der Norodina, der bereits Heike Kemmers einstiges Spitzenpferd Borsalino hervorgebracht hat, sorgte bei acht Interessenten für ein spannendes Bieterduell. Das letzte Gebot, die genannten 39 500 Euro, hatte eine Käuferin aus Baden-Württemberg abgegeben und erhielt den Zuschlag.

Teuerstes Springpferd bei der November-Auktion war der Wallach Seppl von Stakkato/Contendro. Der vierjährige Dunkelbraune, der wie Hannovers Stempelhengst Argentan auf die Stammstute Eckernförde II zurückgeht, war einem Kunden aus Mexiko 23 500 Euro wert. Er ist prädestiniert für eine erfolgreiche Karriere im Parcours.

Die Aussteller aus dem Landkreis Verden erzielten folgende Preise: Die Sportpferde Luttmann GbR (Kirchlinten) erhielt für die vierjährige Fuchsstute Amy von Arezzo VDL/Espri 13 000 Euro und Maik Cordes (Westerwalsede) für den fünfjährigen Wallach Leo Lausemann von Lord Pizarro/Athletico 15 500 Euro. Beide Pferde bleiben in Deutschland.

Nach Frankreich geht für 15 000 Euro die fünfjährige Stute Sherona BC von Sarotti Mokka Sahne/Ravallo (Besitzer und Züchter Cord Badenhoop-Clausen, Kirchlinteln). Der Hannoveraner Verband selbst hatte den dreijährigen Wallach Branntwein von Borsalino/AShowdown im Angebot, der ebenfalls für 15 000 Euro den Besitzer wechselte. Auch er bleibt in Deutschland.

„Die Kollektionsgröße der Auktion im November fiel kleiner aus als in den Vorjahren. Der Anteil der Auslandsverkäufe ist unter aktuellen Bedingungen aber positiv zu sehen“, zog Geschäftsführer und Auktionsleiter Wilken Treu eine verahlten positive Bilanz. Knapp die Hälfte (31) der Pferde wird Deutschland verlassen.

Das größte Interesse herrschte in Finnland mit sieben Zuschlägen, gefolgt von Frankreich mit sechs und Spanien mit vier. Je zwei Mal erhielten Käufer aus der Schweiz und Mexiko den Zuschlag und je ein Pferd geht nach Großbritannien, Irland, Kanada, Norwegen, Rumänien, Schweden, Slowenien, Ungarn sowie in die USA und in die Niederlande.

„Es war ein sehr schwieriges, aber auch spannendes Auktionsjahr, das wir mit der Hilfe und dem Vertrauen unserer Züchter, Aussteller und Kunden gemeistert haben“, sagte Geschäftsführer und Auktionsleiter Wilken Treu. „Zum Ende des Jahres haben wir noch eine kleine Überraschung: Es ist uns gelungen, am 11./12. Dezember eine kleine, exquisite Gruppe von zweieinhalbjährigen Hengsten anbieten zu können. Es handelt sich um Junghengste, die zur Körung im Oktober zugelassen waren, aber ausgefallen sind und jetzt ihren großen Auftritt haben werden“, sagte Wilken Treu.

Weitere Informationen

sind im Internet zu finden: www.hannoveraner.com.

Von Jürgen Honebein

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