Tag des offenen Denkmals am 13. September bietet seltene Ein- und Ausblicke

99 Stufen bis zum Dach

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Auf dem Weg zum Dachstuhl des Domes bietet sich dem Besucher ein besonderes Ausblick.

Verden - Der Tag des offenen Denkmals am Sonntag, 13. September, widmet sich dem Motto „Handwerk, Technik, Industrie“. In ganz Deutschland werden an diesem Tag mehr als 7600 Denkmale für neugierige Besucher ihre Türen öffnen. Auch in Verden gibt es wieder zahlreiche Angebote.

Der Dom zu Verden lädt von 9 bis 17 Uhr zum Besuch ein. Und wer sich nicht scheut, die 99 Stufen zu erklimmen, kann sich unter fachkundiger Führung ein Bild vom imposanten Dachstuhl des Doms machen und von oben einen Blick auf das mächtige Gewölbe werfen.

Diese speziellen Führungen bietet der Dominformationsdient für 11.30 Uhr, 14 Uhr und 16 Uhr an. Treffpunkt ist der nördliche Domeingang Nord, zu erreichen über den Lugenstein. „Wir verstehen das Thema dieses Tages als Zimmerhandwerk, daher möchten wir die Besucher zur Besichtigung des Dachstuhls einladen“, so Ludwig Gruppe, Leiter des Dominformationsdienstes.

Ebenfalls zwei interessante Führungen bietet Günter Schmidt-Bollmann aus Bremen auf dem jüdischen Friedhof in Verden an, bei der teilweise die Grabinschriften übersetzt werden. Treffpunkt ist um 11 Uhr und um 14 Uhr am Eingang des Friedhofs am Ahornweg.

Männliche Besucher des jüdischen Friedhofes werden gebeten unbedingt eine Kopfbedeckung mitzubringen. Außerdem wird die AG Schule ohne Rassismus vom Gymnasium am Wall einen Nachdruck des Buches „Urgroßvaters Tagebuch“ verkaufen – alles zu Gunsten der Erhaltung des jüdischen Friedhofs in Verden.

Die St. Andreaskirche beginnt den Tag mit einem Kindergottesdienst um 10 Uhr. Das Kirchencafé ist ab 11 Uhr geöffnet, und in der Zeit von 12 bis 16 Uhr haben die Besucher zu jeder vollen Stunde die Möglichkeit, den Turm zu besteigen. „Eine kleine Orgelmusik“ mit Hansjürgen Wiehe beendet um 17 Uhr diesen sicher erlebnisreichen Tag in der Stadt Verden.

Zum Tag des offenen Denkmals bieten die Verdener Eisenbahnfreunde wieder ihren Fahrten von Verden nach Stemmen an. In Stemmen ist die ehemalige Mühle, ein technisches Denkmal, für Besucher geöffnet. Aber auch das Bahnhofsensemble in Stemmen lohnt einen Besuch, ist doch hier noch echte Kleinbahnatmosphäre zu erleben, wie sie früher in vielen Gegenden anzutreffen war. Los geht es in Verden an Gleis 5 um 11 und um 14.30 Uhr, die Fahrt dauert 50 Minuten. Ab Stemmen geht es dann um 13.20 und um 16.20 Uhr zurück. Im Einsatz ist der historische Triebwagen „Kaffkieker“ aus Hoya. Da die Fahrradmitnahme nur begrenzt möglich ist, wird die Anmeldung (Telefon 04239/1227) dringend empfohlen, gleiches gilt für größere Gruppen. Die Museumsbahner bieten mittags in Stemmen einen kleinen Imbiss an, nachmittags Kaffee und Kuchen.

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