Keller ausgepumpt / Verpflegungsgruppe

Dauerregen fordert die Ortswehren im Landkreis Verden

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Ein Pferdestall lief bei Alarmierung der Feuerwehr bereits voll mit Wasser, auch hier konnte größerer Schaden verhindert werden.

Verden - Dauerregen forderte im Laufe des Donnerstagsabends die Verdener Ortsfeuerwehren. Zehn Einsätze in nur einer Stunde, kleinere Hilfsleistungen nicht eingerechnet, so die Bilanz der Wehr, nachdem auch lauter Alarm ausgelöst worden war.

Bereits seit dem Nachmittag hielt ein ergiebiger Dauerregen über dem Verdener Stadtgebiet an. Als er sich zum Abend hin verstärkte, überfluteten innerhalb weniger Minuten zahlreiche Keller sowie Gewerbe- und Industriebetriebe im Stadtbereich.

Effektives Handeln dank schnell gebildeter Einsatzleitung

Kurz nach 18 Uhr wurde die Verdener Ortsfeuerwehr zu einem überfluteten Keller in die Moorstraße alarmiert. Bereits auf der Anfahrt zu dieser Einsatzstelle wurden überlaufende Gräben und damit einhergehend an der Max-Planck-Straße gemeldet. Immer neue regenbedingte Einsatzstellen kamen hinzu, so dass sich die Verantwortlichen zur Bildung einer örtlichen Einsatzleitung im Verdener Feuerwehrhaus entschieden hatten, um die zahlreichen parallelen Einsätze schnell abarbeiten zu können, berichtet Verdens Stadtbrandmeister Peter Schmidt.

Die Verpflegungsgruppe der Feuerwehr Verden bei der Versorgung der Einsatzkräfte.

Zeitgleich dazu wurden weitere Kräfte der Ortsfeuerwehren Eitze und Hönisch-Hutbergen nachalarmiert sowie im späteren Verlauf auch die Ortsfeuerwehr Dauelsen.

Zahlreiche Keller, die teils mehrere Zentimeter unter Wasser standen, mussten ausgepumpt werden. Ein Industriebetrieb an der Siemensstraße sowie ein Gewerbetrieb an der Industriestraße meldeten massive Wassereinbrüche in ihre Räumlichkeiten. Gleiches wurde von den Besitzern eines Pferdestalls an der Lindhooper Straße gemeldet. Auch hier wurde mit Tauchpumpen und Wassersaugern gegen die Wassermassen vorgegangen, so dass größerer Schaden abgewendet werden konnte.

75 Einsatzkräfte wurden Donnerstag benötigt

„Gegen 21 Uhr beruhigte sich die Lage im Stadtgebiet wieder, so dass wir beginnen konnten, die ersten Einsatzkräfte aus dem Einsatzgeschehen zu entlassen“, so Stadtbrandmeister Peter Schmidt weiter. 

Die Schmutzwasserpumpe im Einsatz.

Insgesamt wurden bei den Einsätzen rund 75 Einsatzkräfte der Ortsfeuerwehren Dauelsen, Eitze, Hönisch-Hutbergen und Verden mit insgesamt zwölf Fahrzeugen benötigt. Hinzu kam noch die Verpflegungsgruppe der Feuerwehr Verden, die die Einsatzkräfte mit einer kleinen Mahlzeit und Getränken versorgt hatte. Das Angebot wurde dankend angenommen.

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