THW und Polizeihubschrauber vor Ort

Ölfilm auf der Weser

+
Sammelstelle für die Einsatzkräfte war das Gelände des Wasserübungsplatzes. Hier landete auch der Hubschrauber.

Barme - Die Meldung einer großflächigen Wasserverschmutzung der Weser im Bereich Barme rief gestern zahlreiche Kräfte von Feuerwehr, DLRG, THW, Polizei und Rettungsdienst auf den Plan. Eine Sperrung des Flusses wurde in Erwägung gezogen und sogar ein Polizeihubschrauber kam zum Einsatz. Doch am Ende konnten die Helfer weitestgehend unverrichteter Dinge wieder abrücken.

Am Montagmorgen, gegen 9 Uhr, soll die Meldung bei der Polizei eingegangen sein. „Bei der Überprüfung stellten die Beamten fest, dass der Fluss auf einer Länge von ungefähr zwei Kilometern auf gesamter Gewässerbreite mit einem ölartigen Film bedeckt war. „Dieser erstreckte sich von Stromkilometer 302 bis 304“, teilte Axel Bergmann, Sprecher der Wasserschutzpolizei der Inspektion Nienburg/Schaumburg, später mit.

Keine Gefährdung des Schiffverkehrs

Idealer Sammelpunkt für die zahlreichen Helfer war das Gelände des THW-Wasserübungsplatzes Barme. In Erwägung gezogen wurde eine komplette Sperrung der Weser für den Schiffsverkehr, doch man beließ es bei einer Warnung an die Schiffsführer. „In Zusammenarbeit mit den örtlichen Feuerwehren, dem THW, der DLRG, dem Landkreis Verden und der Polizeiinspektion Verden ermittelten die Beamten der zuständigen Wasserschutzpolizei zunächst mehrere infrage kommende Schiffe“, teilte Bergmann weiter mit.

Mitglieder des THW wollen vom Wasser aus prüfen, ob ein Ölbindemitttel eingesetzt werden muss.

Es wurden Wasserproben genommen und durch den Einsatz eines Polizeihubschraubers ließ sich ein gutes Bild von der Gesamtsituation machen. Der Hubschrauber landete zwischenzeitlich auf dem THW-Gelände, nahm einen Verantwortlichen an Bord und flog den Fluss in beide Richtungen ab.

In Abstimmung mit dem Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt wurde letztendlich entschieden, nichts weiter zu unternehmen. „Nach jetzigem Ermittlungsstand handelte es sich bei der Verschmutzung um ausgetretenen Dieselkraftstoff oder Bilgenwasser“, so Bergmann. „Zu einer Gefährdung des Schiffverkehrs auf der Weser kam es nicht. Aufgrund des sehr dünnen Filmes auf dem Wasser und der großflächigen Verteilung wurde vom Einsatz von Bindemitteln abgesehen.“ 

wb

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Bayern wahren Chance auf Gruppensieg - 2:1 bei Anderlecht

Bayern wahren Chance auf Gruppensieg - 2:1 bei Anderlecht

Barca und Chelsea im Achtelfinale - Man United patzt

Barca und Chelsea im Achtelfinale - Man United patzt

Mugabes Nachfolger Mnangagwa verspricht Jobs und Demokratie

Mugabes Nachfolger Mnangagwa verspricht Jobs und Demokratie

Argentinische Marine: "Keine Spur des verschollenen U-Boots"

Argentinische Marine: "Keine Spur des verschollenen U-Boots"

Meistgelesene Artikel

Öffentlich zugänglicher Laiendefibrillator im Otterbad angebracht

Öffentlich zugänglicher Laiendefibrillator im Otterbad angebracht

Ursula Rudnick spricht im Dom über Luther und die Juden

Ursula Rudnick spricht im Dom über Luther und die Juden

Rüstzeug für den Arbeitsplatz in Deutschland

Rüstzeug für den Arbeitsplatz in Deutschland

Grundsteinlegung für die Janusz-Korczak-Schule

Grundsteinlegung für die Janusz-Korczak-Schule

Kommentare