Notbetrieb ab Montag

Offene Fragen der Verdener Kitas zum strengeren Lockdown beantwortet

Nur in streng getrennten Gruppen ist die Notbetreuung in den Kitas derzeit überhaupt möglich.
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Nur in streng getrennten Gruppen ist die Notbetreuung in den Kitas derzeit überhaupt möglich.

Verden – Die Kindertagesstätten stellen ab kommenden Montag auf den Notbetrieb um und werden bis zum 31. Januar geschlossen sein. Das hat die Bundesregierung im Zusammenhang mit den neuen, strengeren Corona-Regeln beschlossen. Dementsprechend seien ab dann nur noch 50 Prozent der eigentlich vorhandenen Plätze verfügbar.

Das war bis vor Kurzem die einzige Info, die Eltern, Erzieher und Fachberater vom Niedersächsichen Kultusministerium erhielten. Viel zu wenig, kritisierte Hilde Zimmermann, Fachberatung für städtische Kitas in Verden, bereits am Mittwoch. Nun folgte endlich die Antwort auf zumindest ein paar der offenen Fragen: in Form eines Elternbriefes.

„Die Kinder sollen möglichst zuhause betreut werden. Durch die Beschlüsse der Ministerkonferenz wurde eine Erweiterung ihrer Krankentage zu diesem Zweck angekündigt“, heißt es in dem Schreiben mit der Überschrift „Notbetreuung für Kindertagesstätten der Stadt Verden eingerichtet“. Außerdem würden Familien, die ihre Kinder in den kommenden drei Wochen zuhause betreuen, von der Zahlung des Kita-Beitrags und des Essensgelds für den Januar 2021 von der Stadt freigestellt werden. Sofern das Kind nicht bei den Eltern oder den Erziehungsberechtigten bleiben kann, gibt es die Möglichkeit, einen Platz zur Notbetreuung zu beantragen, für den die üblichen Kita-Gebühren gelten. „In meinen Augen stehen die beiden Kriterien Berufstätigkeit der Eltern und Kindeswohl an erster Stelle bei der Entscheidung, wer einen Platz bekommt“, erläutert Zimmermann.

„Bei der Notbetreuung werden in den jeweiligen Gruppen jeweils maximal die Hälfte der Kinder betreut“, heißt es weiter in dem Schreiben. „Dabei werden dann keine übergreifenden Aktivitäten möglich sein, da die Gruppen untereinander keinen Kontakt haben dürfen“, schildert Hilde Zimmermann. „Das ist aber schon seit einigen Monaten so geregelt. Ob draußen, im Bewegungsraum oder im Bad: immer nur eine Gruppe zurzeit.“ Darauf weist auch die Mitteilung der Stadt hin und betont die Dringlichkeit der Regeln: „Zwischen den Gruppen gilt das Abstandsgebot und ein Kontaktverbot. Dies ist wichtig, um das Ansteckungsrisiko zu mindern, damit ein Corona-Fall nicht zur Infektionsgefahr und Quarantäne für das ganze Kita-Team, alle Kinder und deren Familien führt. Aus dem gleichen Grund muss das Abstandsgebot auch beim Bringen und Holen der Kinder unbedingt beachtet werden“, heißt es.

Weiterhin bestünde kein Rechtsanspruch auf Betreuung oder eine bestimmte Betreuungszeit. Außerdem könnten keine Früh- oder Spätdienste angeboten werden.

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