Niklas Krug nimmt am Parlamentarischen Patenschaftsprogramm teil

Mit dem Stipendium für ein Jahr in die USA

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Niklas Krug verabschiedete sich gestern von seinem Paten Andreas Mattfeldt.

Landkreis - Für Niklas Krug beginnt morgen ein ganz besonderes Abenteuer. Er fliegt in die USA und wird ein Jahr lang in Chicago eine Highschool besuchen. Möglich macht das ein Stipendium des Parlamentarischen Patenschaftsprogramms (PPP) des Deutschen Bundestags.

„Das Verfahren ist sehr hart. Wir haben Niklas auf Herz und Nieren geprüft und er konnte sich gegen mehr als 60 Bewerber durchsetzen. Nun reist er als junger Botschafter Deutschlands in die Vereinigten Staaten von Amerika“, erklärte der Bundestagsabgeordnete Andreas Mattfeldt (CDU). Er hat im Rahmen des PPP die Patenschaft für den 16-jährigen Achimer übernommen.

„Ich habe Glück gehabt, dass ich nach Chicago und nicht ins Nirgendwo komme“, berichtete der Jugendliche, der in den kommenden zwölf Monaten in einer amerikanischen Familie untergebracht ist. Seinen Gastvater habe er bereits kennen gelernt. Der Professor für klassische Geschichte habe ihn für ein Wochenende in Achim besucht. Sie hätten einiges zusammen unternommen, zum Beispiel seien sie im Bremer Schnoor und im Auswandererhaus Bremerhaven gewesen. „Ich werde ihn erst im Herbst wiedersehen“, sagte Niklas. Bis dahin habe sein Gastvater noch beruflich in Europa zu tun. Mit der Ehefrau tausche er seit einigen Wochen E-Mails aus.

„Ich will ganz viele neue Erfahrungen machen, mein Englisch verbessern, neue Freunschaften schließen und andere Kulturen kennen lernen“, erklärte der Schüler des Achimer Gymnasiums am Markt, dessen Hobbys Karate und Golf sind. Auch in den USA wolle er viel Sport treiben. „Ich würde gerne mal was Neues ausprobieren, vielleicht Segeln, Football oder Basketball“, sagte der Jugendliche, der gerade in den letzten Reisevorbereitungen steckt.

„Von meinen Freunden habe ich mich schon verabschiedet. Ich werde sie sicherlich vermissen – genauso wie meine Familie und die Schule.“ Noch wolle er aber keinen Gedanken an Heimweh verschwenden.

Dafür hat er sich aber schon ganz genau überlegt, wie es nach dem Auslandsaufenthalt weitergehen soll. Niklas will sein Abitur machen und anschließend Medizin studieren.

as

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