Mit Augenmaß beim kommenden Verkaufsoffenen Sonntag

Nicht zu viel, nicht zu wenig

Die „Generalprobe“ für den Verkaufsoffenen Sonntag verlief erfolgreich: Der Schnäppchenmarkt Anfang August.
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Die „Generalprobe“ für den Verkaufsoffenen Sonntag verlief erfolgreich: Der Schnäppchenmarkt Anfang August.

Verden – Erstmals nach knapp einem Jahr wird es wieder einen Verkaufsoffenen Sonntag in Verden geben. „Wir planen für den kommenden Wahlsonntag eine Öffnung der Geschäfte im Rahmen der Jazz- & Blues-Tage“, sagt auf Nachfrage Organisatorin Aike-Simone Ensink vom Kaufmännischen Verein. Die Genehmigung aus dem Rathaus sei ihr zu Wochenbeginn zugegangen.

Ob allerdings bei diesem ersten Aufgalopp nach der Corona-Krise schon wieder Publikumsmassen wie in früheren Zeiten in die Fußgängerzone und die umliegenden Bereiche strömen, ist offen. Der Veranstalter beschreitet einen schmalen Grat zwischen zu viel und zu wenig, heißt es. „Das Corona-Geschehen werden wir im Blick behalten“, kündigt Ensink an.

Aktuell entspanne sich die Lage. „Die Zahlen gehen nach unten“, heißt es aus dem Kaufmännischen Verein. Ändere sich der Trend signifikant, steigen also die Infektionszahlen deutlich, werde man reagieren. Eine ganze Reihe Vorsichtsmaßnahmen seien aber sowieso getroffen. „Die Aussteller sind angehalten, selbstverantwortlich nach der Hygieneverordnung zu agieren“, sagt Ensink, „beispielsweise darf kein zusätzliches Mobiliar aufgestellt werden, wir verzichten ferner auf ein Kinderkarussell.“ Wichtig sei, Cluster zu vermeiden, Menschentrauben also.

Zuversicht sammelte der Kaufmännische Verein bei der Generalprobe Anfang August. „Beim Schnäppchenmarkt haben wir eine herrliche Stimmung in der Stadt erlebt.“ Erfahrungen, auf die man aufbauen werden. „Vor sieben Wochen kam die Mischung mit Live-Musik sehr gut an. Auch diesmal haben wir diesen Wunsch mit ,Jugend jazzt" auf dem Rathausplatz bedient.“

Gleichzeitig wandert der Veranstalter-Blick auf die Wetterkarten. „Für Sonntag sieht‘s gar nicht schlecht aus. Nach aktuellem Stand können wir Temperaturen oberhalb der 20-Grad-Marke erwarten.“ Das beruhige. „Die Voraussetzungen, vor oder nach der Wahl noch einmal durch die Innenstadt zu bummeln, sind also gegeben.“

Unklar noch, wie die Kaufmannschaft auf die erste Sonntag-Öffnung nach langer Zeit reagiere. „Einige sind vielleicht zurückhaltend“, sagt Ensink, aber an sie sei bisher niemand herangetreten, der sich gegen den Verkaufsoffenen ausgesprochen habe. Mut mache zudem die Erfahrung mit den Bauernmärkten an den Sonnabenden. „Wir verzeichnen viel Bewegung in der Innenstadt.“ Der kommende Verkaufsoffene solle keine Eintagsfliege bleiben. Die Vorbereitungen für das Streetfood-Festival am 7. November haben bereits begonnen.

Von Heinrich Kracke

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