Neues Programm der Beratungsstelle Verden / Besondere Schwerpunkte

Von Frauen für Frauen

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Mediengruppe Kreiszeitung

Verden - Das neue Programm der Frauenberatung Verden ist da: Wesentlicher Schwerpunkt der Veranstaltungen, Ausstellungen und Aktionen, die teils in Kooperation mit KVHS Verden und der Stiftung Leben & Umwelt; Heinrich Böll-Stiftung-Niedersachsen durchgeführt werden, ist die Stärkung der seelischen und körperlichen Gesundheit von Frauen.

Mit Stolz haben die Mitarbeiterinnen der Frauenberatung gestern bei einem Pressegespräch ihren neuen Jahresflyer präsentiert. „Gemeinsam ist allen Angeboten, Hilfestellungen zum Lernen von Achtsamkeit und beim Meistern von Lebenskrisen zu geben: Gestützt von Frauen für Frauen“, so der Tenor.

Acht Kurse im Jahresprogramm hat das Mitarbeiterinnenteam der Frauenberatung besonders hervorgehoben. Von Regine Balk wurde die Veranstaltung „Vulva – Die Enthüllung des unsichtbaren Geschlechts“ mit der Kulturwissenschaftlerin, Autorin und Journalistin Dr. Mithu M. Sayal am Freitag, 5. Februar, um 18 Uhr, in der Frauenberatung Verden vorgestellt. Ergänzend dazu lädt die Frauenberatung am Abend zum Frauen-Film-Abend „Vulva 3.0 – Zwischen Tabu und Tuning ein. Balk: „Dieser Film ist eine wunderbare Dokumentation, da die Unsicherheit vieler Frauen über den eigenen Körper längst eine lukrative Einnahmequelle für die Intimchirurgie ist. Der Film verfolgt sämtliche Aspekte des Themas; angefangen beim Aufklärungsunterricht bis zur Arbeit gegen Genitalverstümmelung.“

In der Fachveranstaltung „Seelische Krisen in der Schwangerschaft, während der Geburt und im Wochenbett“ mit der Fachärztin für Psychiatrie Dr. Ester Buck, am Mittwoch, 24. Februar, von 18 bis 20 Uhr, in der Frauenberatung, geht es darum, den Blick für derlei Situationen zu schärfen. Dazu Inge Dotschkis-Hillejan: „Die Beratung Verden bietet betroffenen Frauen eine kostenfreie Begleitung an.“ Ein weiteres Thema: „Was Sie schon immer eine Frauenärztin fragen wollten“, am Donnerstag, 14. April, um 19 Uhr.

Zum Internationalen Frauentag am Mittwoch, 9. März, sind interessierte Frauen eingeladen, gemeinsam auf den Spuren von Recha Freier zu wandeln. Freier wohnte während des NS-Zeit in Norden, wo sie 7600 jüdische Jugendliche vor dem sicheren Tod gerettet hat. Marianne Tjarks: „Wir wollen gemeinsam mit dem Zug nach Norden fahren. Eine Anmeldung bis zum 1. März ist daher erforderlich.“ Eine weitere Fortbildung ist Essstörungen gewidmet. Claudia Kapahnke-Blaase vom Verein „Esslust“ in Walsrode informiert über Essstörungen bei Mädchen und jungen Frauen.

Hinter „Sag Nein und fühl Dich gut“ am Mittwoch, 1. Juni, in den Räumen der Frauenberatung, verbirgt sich ein Workshop mit der Diplom-Pädagogin Saskia Kamp. Frauen, die Schwierigkeiten in der Abgrenzung zu anderen haben, sollen laut Geißler lernen, in Familie und in Beruf Grenzen zu setzen und klar mitzuteilen: „Das will ich nicht.“

Die Fachveranstaltung „Depression – traumatisch bedingte Krise? Wege aus dem psychischen Krise? Wege aus dem psychischen Tief“, im kommenden November, begleitet Referentin Dr. Sabine Gapp-Bauß, Ärztin für Naturheilverfahren, Therapeutin, Stress-Expertin und Buchautorin.

„Alle Veranstaltungen haben ein Ziel: Wir möchten Frauen helfen, beraten und unterstützen“, so der Tenor der Initiatorinnen, die unter den Rufnummern 04231/85120 und 85129 erreichbar sind. Das Jahresprogramm liegt ab kommender Woche kostenfrei an vielen öffentlichen Plätzen wie Rathäusern und Arztpraxen aus. Es ist im Internet über die Homepage der Frauenberatung unter www.frauenberatung-verden.de abrufbar.

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