Neuer Flyer mit Lageplan / Gemeinsame Aktion von Stadt und Kaufmannschaft

3000 Parkplätze in der City

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Nicole Halves-Volmer (Stadtmarketing), Anke Böse und Claudia Bergmann vom Kaufmännischen Verein sowie Katrin Döring (Stadtmarketing, v.l.) mit Banner und Flyer. Beides soll die Kunden zu den Parkplätzen in Verden führen.

Verden - Am Allerufer wird gebaut – oder besser gesät und gepflanzt. Ist oft drüber berichtet worden und somit bekannt. Dass mit der Umgestaltung der Fläche zwischen Fluss und Reeperbahn dort nun nicht mehr geparkt werden kann, andernorts aber Alternativen zur Verfügung stehen, hat sich in den Köpfen der Autofahrer allerdings noch nicht festgesetzt. Hier greift die gemeinsame Aktion von Stadt und Kaufmannschaft.

Wer jetzt aus Richtung Nordbrücke kommt, den empfängt am Bauzaun ein großes Banner, das ihn auf die neu geschaffenen Parkplätze entlang der Reeperbahn sowie auf den Norderstädtischen Markt hinweist. Eine zusätzliche Karte führt zu den anderen Flächen in der Innenstadt, von der Nordbrücke bis zur Oberen Straße. Genau diese Karte, verkleinert auf DIN A6, liegt zum Mitnehmen in den Verdener Geschäften aus und soll auch noch auf eine Parkscheibe gedruckt werden, die dann kostenlos an die Besucher verteilt wird.

Zwar habe sie in den zurückliegenden Wochen, seit Baubeginn, keinen Kundenschwund wahrgenommen, berichtet Buchhändlerin Anke Böse. Die Leute hätten sich jedoch ein ums andere Mal beschwert, wenn sie nach einem Parkplatz gesucht hätten.

Dabei steht in der Reiterstadt einiges an Parkraum zur Verfügung. Nicole Halves-Volmer vom Stadtmarketing nennt Zahlen: Rund 3000 Stellplätze gibt es in der Verdener City. Gut die Hälfte davon sind Kundenparkplätze. Von den 1453 öffentlichen Parkplätzen seien 915 bewirtschaftet, was bedeutet: Hier gehört entweder die Parkscheibe oder der -schein hinter die Windschutzscheibe. Doch keine Bange: „Man steht hier für kleines Geld“, zieht Halves-Volmer den Vergleich zu anderen Städten. „Und wir haben die Brötchentaste“, weist Claudia Bergmann auf die Möglichkeit des kurzzeitigen Haltens hin.

Das umfangreiche Parkangebot in Verden sei aber nicht hinlänglich bekannt, hat Anke Böse den Worten ihrer Kunden entnommen. Das gelte selbst für die neue Parkpalette am Nordertor, trotz der exponierten Lage am Eingang zur Innenstadt. „Vieles muss noch kommuniziert werden“, sagt die Geschäftsfrau und freut sich. Denn die Aktion habe bereits erste Wirkung gezeigt, sagt sie.

Den alten Parkplätzen an der Reeperbahn trauern die Frauen jedenfalls nicht hinterher. Es überwiegt die Vorfreude auf die entstehende Grünfläche. Mit dem Blick gen Aller macht Nicole Halves-Volmer unmissverständlich klar: „Die schönste Lage muss nicht zugeparkt werden.“

kp

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