Zahlreiche Angebote

Neue Wege und Lösungen: Selbsthilfetag in der Stadthalle Verden

+
Der Vorbereitungskreis mit (v.l.) Wolfgang Thies, Renate Steinau, Gerd Schmidt, Heike Hansmann und Angela Menke. 

Verden - Begegnung, Austausch, Information und Beratung: Das bietet der 5. Verdener Selbsthilfetag „Neue Wege entstehen“ mit Medizinchecks, Fachvorträgen und Unterhaltung. Die Kontaktstelle für Selbsthilfe des Diakonischen Werk im evangelisch-lutherischen Kirchenkreis sowie Selbsthilfegruppen aus der Region und den umliegenden Landkreisen gestalten den Infotag am Sonntag, 4. März, und laden dazu von 11 bis 16.30 Uhr in die Stadthalle nach Verden ein.

„Das Themenspektrum ist groß“, so die Leiterin der Kontaktstelle, Heike Hansmann, die mit der Teilnahme von rund 50 Selbsthilfegruppen rechnet. „Nicht nur Besucher, die sich allgemein informieren möchten, auch Menschen mit ganz speziellen Fragen werden Antworten finden.“ Die finden sich in den Ausführungen von Gerd Zieseniß, der über Patientenvorsorge und -vollmacht spricht, sowie in den medizinischen Beiträgen von Prof. Dr. Carsten Konrad (Chefarzt der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie im Zentrum für Psychosoziale Medizin am Diako in Rotenburg) über „Volkskrankheit Depression“ und Dr. Guido Schmiemann (Gesundheitspraxis Georgstraße, Verden) über den verantwortungsvollen Umgang mit Medikamenten.

Aus Sicht von Betroffenen und Akteuren wird außerdem die Kontaktstelle den Besuchern eine aktuelle Übersicht darüber bieten, welche Selbsthilfegruppen es im Landkreis und darüber hinaus gibt und wie eine Kontaktaufnahme möglich ist. Außerdem wird ein kleines Begleitprogramm organisiert, damit die Kinder beschäftigt sind, während die Erwachsenen sich informieren.

Kurt Thies, Gerd Schmidt und Renate Steinau vom Vorbereitungskreis Selbsthilfetag beschreiben, was sie sich von der Veranstaltung erhoffen: „Wir wollen die Vielfalt an Selbsthilfegruppen zeigen, die es gibt, und so Betroffenen Wege aufzeigen, wo und wie sie niederschwellig Hilfe finden.“

Die Vorbereitung des Selbsthilfetages ist mit viel Arbeit verbunden, aber das Ganze, so der Tenor aller, mache auch Spaß. Gerd Schmidt von der Selbsthilfegruppe Diabetes Dörverden, sieht die Veranstaltung vor allem auch als gute Chance der Selbstdarstellung der beteiligten Gruppen: „Wir können auf diesem Weg sehr viele Menschen erreichen.“ Heike Hansmann und Angela Menke von der Kontaktstelle hoffen auf viele Besucher. Kürzlich haben sie sogar ein Hollandrad angeschafft, dass als Werbeträger für den Selbsthilfetag Einsatz findet. „Interessierte Gruppen können sich das Rad ausleihen und es optisch auch gerne mit ihren jeweiligen Insignien aufpeppen und gestalten“, so Hansmann. Ausgemustert wird der Drahtesel nach dem Selbsthilfetag nicht, sondern als Dienstfahrrad durch die Verdener Straßen rollen.  

nie

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema:

Beck fordert mehr Geld für Opfer vom Breitscheidplatz

Beck fordert mehr Geld für Opfer vom Breitscheidplatz

Diese drei Eintöpfe sind die Antwort auf den Winter

Diese drei Eintöpfe sind die Antwort auf den Winter

So werden Maronen im Backofen zubereitet

So werden Maronen im Backofen zubereitet

Das sind die Luxusautos der Fußball-Stars

Das sind die Luxusautos der Fußball-Stars

Meistgelesene Artikel

„Keen Thema“ – Völk'ser Platt mit Erfolgsstück in die Saison

„Keen Thema“ – Völk'ser Platt mit Erfolgsstück in die Saison

Konfirmanden im Einsatz für Brot für die Welt

Konfirmanden im Einsatz für Brot für die Welt

Stedorfer Theaterbühne probt neues Stück

Stedorfer Theaterbühne probt neues Stück

Dose im Kühlfach kann Leben retten

Dose im Kühlfach kann Leben retten

Kommentare