Dr. Eva Berns stellt sich als pädagogische Leiterin der Lebenshilfe im Landkreis Verden vor

Neue Vorstandsspitze komplett

Freuen sich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit: Dr. Eva Berns, Antje Jordan (Vorstand) und Birgit Ritz (Vorsitzende des Aufsichtsrats, v.l.). Foto: Haubrock-Kriedel

Verden – Die Lebenshilfe im Landkreis Verden hat Dr. Eva Berns als neue pädagogische Leiterin vorgestellt. Gemeinsam mit Geschäftsführerin Antje Jordan bildet sie die Doppelspitze des hauptamtlichen Vorstands.

Während Antje Jordan den wirtschaftlich-organisatorischen Bereich verantwortet, ist Dr. Eva Berns als pädagogische Leiterin für die inhaltlich-fachlichen Bereiche zuständig. Für diese Aufgabe bringt sie vielfältige Erfahrungen mit.

Die promovierte Pädagogin schrieb ihre Dissertation zum Thema „Selbstbestimmung als wesentliches Kriterium für Qualität in der Behindertenarbeit“. Berufliche Erfahrung sammelte sie in der theoretischen und praktischen Ausbildung von Heilerziehungspflegern. Ferner hatte sie an der Universität Bremen Lehraufträge im Fachbereich Diplom Behindertenpädagogik und dem Lehramtsstudium Sonderpädagogik/inklusive Pädagogik. Darüber hinaus hat Berns langjährige Erfahrungen in der Fort- und Weiterbildung für Menschen mit geistiger Behinderung.

Leitungserfahrung sammelte sie zudem über Jahre am evangelischen Bildungszentrum für Erwachsene in Bad Bederkesa. Hier war sie mit dem Schwerpunkt Elementarpädagogik tätig. Die Themenbereiche umfassten die inklusive Krippenfortbildung und Langzeitfortbildung sowie die gemeinsame Erziehung von Kindern mit und ohne Behinderung. Weiter betreute Eva Berns dort die Bereiche Gesundheitsbildung und die Lehrerfortbildung im Themengebiet Inklusion. Auch Organisationsentwicklung und -beratung gehörten zu ihren Aufgaben.

Dr. Eva Berns freut sich sehr auf ihre neue Aufgabe. „Auf die Lebenshilfe aufmerksam geworden bin ich durch die Vielfalt und Teilhabe. Ich denke, dass das gut zusammenpasst. Außerdem hat mich die Organisation des Vorstands als Doppelspitze interessiert. Ich denke, so kann man sehr gut arbeiten.“

Auch Vorstandskollegin Antje Jordan freut sich auf die Zusammenarbeit mit Berns und spricht von einer „tollen Kombination“ im neuen Vorstand.

Als Herausforderungen für die Zukunft sieht Eva Berns das Inkrafttreten der dritten Reformstufe des Bundesteilhabegesetzes. Menschen mit Behinderungen sollen durch dieses Gesetz mehr Chancen auf Teilhabe erhalten. „Inklusion ist das, was wir wollen. Wie wir das auf Grundlage des Gesetzes ausgestalten, wird sehr spannend. Die Lebenshilfe im Landkreis Verden steht für lebenslanges Lernen, Früh- und weiterer Förderung bis zum Eintritt in die Erwerbstätigkeit. Auch für Erwachsene gibt es viele Angebote“, so Berns.

Sie begrüßt, dass die Lebenshilfe trotz einer Unternehmensgröße von über 400 Beschäftigten nach wie vor ein Elternverein ist und der Aufsichtsrat, der die Arbeit des Vorstands berät und begleitet, zum großen Teil aus Eltern mit behinderten Kindern besteht. Der Ansatz, in allen Bereichen etwas miteinander zu gestalten, sei sehr gut. „Auch die zahlreichen Kooperationen mit den Schulen und Kitas sind erfolgreich. Das wollen wir auf jeden Fall aufrecht erhalten“, so Berns. ahk

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