Sitz ist nun an der Georgstraße in Verden

Neue Superintendentur öffnet

Propst Matthias Ziemens, Superintendent Fulko Steinhausen und Pastor Christoph Jebens (v.l.) erheben das Glas auf die neue Superintendentur.

Verden – Seit Juli hat die Superintendentur des Kirchenkreises Verden ihren Sitz in der Georgstraße 11. Gestern wurden die neuen Räume mit einem Tag der offenen Tür offiziell eingeweiht. Mitarbeitende, kirchlich Engagierte und Gäste aus dem Kirchenkreis nutzten die Gelegenheit, sich die neue Wirkungsstätte von Superintendent Fulko Steinhausen anzusehen.

Die Superintendentur befand sich zuvor in der Strukturstraße 12. Notwendig wurde der Umzug, da das Gebäude, das sich im Besitz der Klosterkammer befindet, nur an Dompastoren vermietet werden soll. Dem Superintendenten ist aber seit einiger Zeit keine anteilige Pfarrstelle im Dom mehr zugeordnet. Die Planungen für den Umzug in die Georgstraße begannen schon unter Steinhausens Vorgängerin, Superintendentin Elke Schölper.

Das neue Bürogebäude und das angrenzende Wohnhaus für Familie Steinhausen gehört Pastor Christoph Jebens. „Das Haus ist mein Elternhaus und für mich mit vielen Erinnerungen verbunden. Ich habe einen Teil meiner Kindheit hier verbracht“, sagte er. Als sich die Frage nach einer neuen Superintendentur stellte, sei er mit Elke Schölper ins Gespräch gekommen.

Das Wohnhaus wurde nach heutigem Standard saniert und das angrenzende Bürogebäude neu errichtet. Inklusive Planungen und Vorgesprächen habe es zwei Jahre bis zur Fertigstellung des Gebäudes gebraucht, so Jebens. Sein Dank galt den beteiligten Firmen und Architekt Reinhard Schon für die Planung. „Ich hoffe, dass der Bau zum Segen wird“, sagte er.

Auch Steinhausens Dank galt allen am Bau Beteiligten sowie dem Landkreis und der Stadt Verden. „Es war ein langer Weg, nun ist man froh, wenn man ans Ziel kommt“, so der Superintendent.

„Die Raumaufteilung hat sich schon bewährt“

Er sei sehr froh, dass Jebens sich darauf eingelassen habe, mit dem Kirchenkreis zu bauen. „Es waren immer sehr angenehme Gespräche und Sie sind auch sehr großzügig mit Sonderwünschen umgegangen“, bedankte sich Steinhausen beim Bauherrn.

Mit dem Ergebnis sei er nun sehr zufrieden. „Die Raumaufteilung passt und hat sich schon bewährt. Und in meinem Arbeitszimmer fühle ich mich wohl.“

Als Herzstück des Hauses bezeichnete der Superintendent den hellen Sitzungsraum im ersten Stock. Mit seiner offenen Atmosphäre biete er gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Arbeit und das Finden neuer Ideen. Mit einem Gebet bat Steinhausen abschließend um Gottes Segen für das neue Haus.  ahk

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