„Meet & Greet“ mit 100 Musikern verschiedener Blasorchester

Neue „Flötentöne“

Dirigent Mattis Meyer studierte mit dem Ensemble „Born to be wild“ ein. Foto: Röttjer

Eversen/Verden – „Es war schon ein tolles Gefühl, sich mit 100 Musikern zu treffen, um gemeinsam zu spielen.“ Die Instrumentalisten des Verdener Blasorchesters im TSV Borstel waren sich einig nach dem „Meet & Greet“ von mehreren Blasorchestern aus der Region. Die Idee dazu hatte Sandra Behrens gehabt, Leiterin des Jungen Orchesters Auenland (JOA) aus Hellwege/Eversen, die ins Mehrzweckhaus in Eversen eingeladen hatte.

„Es ist für mich einfach faszinierend, sich mit Menschen zu treffen, die über ein gemeinsames Hobby verbunden sind“, sagte Behrens. Ein solches Treffen sei schon ein Herzenswunsch gewesen, lange vor der Gründung des JOA vor neun Jahren. Nun lobte sie die harmonische Veranstaltung, bei der nicht nur viel musiziert worden sei, sondern neue Kontakte entstanden seien.

Neben einer Abordnung aus Verden mit Dirigent Mattis Meyer und den Gastgebern nahmen Musiker des Blasorchesters Hemslingen mit Dirigentin Susanne Holtermann, des Musikzuges des TuS Bothel mit Johanna Wietzke an der Spitze, der von Astrid Mujica-Alvarado geleiteten Orchester-AG vom Ratsgymnasium in Rotenburg sowie Mitglieder der Gruppe „Wildes Blech“ teil.

Im Vorfeld waren die musikalischen Leiter gebeten worden, gemeinsam mit ihrer Gruppe ein Stück einzustudieren. Mattis Meyer hatte „Born to be wild“ aufgelegt. Seine Kolleginnen hatten zu „Skyfall“ aus dem gleichnamigen James-Bond-Thriller, dem Paso doble „Pepe“, einer Komposition des Holländers Jacob de Haan und der traditionellen Polka „Wir Musikanten“ gegriffen. Den fünf Dirigenten gelang es sehr schnell, den Musikern die „Flötentöne“ beizubringen und sie zu einer Einheit zu formen. Das große Orchester zeigte ein hohes Leistungsvermögen, daher gab es keine Probleme, die Stücke innerhalb von einer halben Stunde einzustudieren. „Und bis zu einer Aufführungsreife wäre es auch kein langer Weg mehr gewesen“, hieß es. Alle waren sich schließlich einig, dieses „Meet & Greet“ zu wiederholen, vielleicht dann in Kombination mit einem öffentlichen Konzert.  rö

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