Kooperationsvertrag zwischen Kita und Grundschulen

Nahtloser Übergang für Kinder

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Alle machen mit: Claudia Stüven, Schulleiterin der Jahnschule (vorne links), und Dr. Christiane Morré, Fachbereich Bildung und Kultur, bei der Vertragsunterzeichnung im Rathaus.

Verden – Mit dem Übergang vom Kindergarten in die Schule beginnt für Familien ein Lebensabschnitt mit vielfältigen Anforderungen und neuen Herausforderungen. Um den Wechsel vom Kindergarten in die Grundschule möglichst optimal vorzubereiten und sanft zu gestalten, wurde zwischen Stadt Verden, städtischen Grundschulen und Kindertagesstätten in städtischer, kirchlicher und freier Trägerschaft erstmals 2010 ein Kooperationsvertrag geschlossen und seitdem von den Beteiligten im Zweijahresrhythmus modifiziert.

Im Rathaus Verden war es wieder soweit: Dr. Christiane Morré vom Fachbereich Bildung und Kultur, Abteilung Tageseinrichtungen für Kinder, und die Leitungen von insgesamt 15 Kindertagesstätten sowie fünf Grundschulen setzten ihre Unterschriften unter das überarbeitete Vertragswerk. Das Schriftstück mit Überleitungsbogen und Kooperationskalender bildet die verbindliche Grundlage der Zusammenarbeit zwischen allen Kindergärten und allen Grundschulen im sogenannten Brückenjahr.

Der für zwei Jahre erneuerte Kooperationsvertrag umfasst diverse Vorhaben und Maßnahmen, die sowohl in den Kindertagesstätten als auch in den Grundschulen umgesetzt werden. Zum Beispiel finden gegenseitige Arbeitsbesuche von Lehrkräften und Erziehern oder regelmäßige Netzwerktreffen statt. Die angehenden Erstklässler werden die Großen in den mit ihnen kooperierenden Grundschulen besuchen und dort Einblick in den Unterricht erhalten.

Am Rande der Vertragsunterzeichnung im Ratssaal der Stadt sprach Morré über die Bedeutung des Kooperationsvertrages. „Das Projekt hat bereits Struktur und eine hohe Verlässlichkeit für alle Beteiligten. Sowohl für die Kitas und Grundschulen als auch für die Kinder und Eltern bietet der Vertrag großen Nutzen“, betonte Morré. Den Kleinen werde im Rahmen der Betreuung im Kindergarten das Vertrauen in eigene Kompetenzen gestärkt, um so mutig neue Herausforderungen bewältigen zu können. Ziel sei, dass Schule die Kinder dort abhole, wo sie zum Zeitpunkt des Übergangs stünden. Um diese Aufgabe zu meistern, wären die in den Überleitungsbögen festgehaltenen Einschätzungen der Kindertagesstätten ein sehr wichtige Hilfe.

Als einmalig und richtungsweisend bezeichnete Morré die Abstimmung der pädagogischen Konzepte und Arbeitsmittel zwischen den beteiligten Institutionen. „Der Rahmen für den gleitenden Übergang ist überall gleich und das ist sehr hilfreich.“

Kitas und Schulen hätten sich verpflichtet, mit ihren Einrichtungen gemäß der Vorgaben am Übergang Kita-Schule mitzuwirken, während die Stadt Verden darauf achte, dass die Vorgaben auch erfüllt würden.

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