Convention im Niedersachsenhof zieht mehr als 200 Fans der Band

Der nächste Shadows-Termin steht

Ein Jahr mussten die Fans der Shadows-Musik auf Zugaben warten.

Verden – Die 21. Shadows Music Convention ist bereits wieder Geschichte. Am Sonnabend haben weit über 200 primär grauhaarige Fans den großen Hits der Shadows und weiterer Bands gelauscht und dabei insbesondere auf die Klassiker aus den 60er-Jahren geradezu begeistert reagiert. Für die aus dem In- und Ausland angereisten Fans dieser Musik gehört die von dem Schleswig-Holsteiner Horst Schröder organisierte Shadows Music Convention im Niedersachsenhof in Verden zum Herbst wie der Osterhase zu Ostern oder der Tannenbaum zum Weihnachtsfest. Die allesamt bestens aufgelegten Musiker der vier Cover-Bands taten beim Konzert ausnahmslos das, was ihnen und ihrem Publikum seit über zwei Jahrzehnten größten Spaß bereitet: Sie rockten den Saal mit den unvergänglichen Hits der Sixties.

Die britische Band Shadows war da; nicht leibhaftig, aber mit ihrer Musik. Vier der besten europäischen Shadows-Coverbands – Lenny Clewall Band, Marvins Erben, The Seadside Shadows und Shazam ließen die Legende der 60er-Jahre erneut aufleben und spielten bei der längst traditionellen Shadows Music Convention die Musik jener Ära.

Bereits vormittags durften sich die zumeist graumelierten Fans Appetit holen und den ersten Bands beim Einspielen lauschen. Außerdem konnten sie das Angebot an aktuellen und nostalgischen CDs inspizieren sowie Verkaufsinstrumente ausprobieren. Das eigentliche Meeting startete am Nachmittag und von da an ließ es sich fast nonstop in unvergesslichen Songs schwelgen.

Pünktlich um 14 Uhr setzte das große Fußwippen ein, denn gänzlich stillsitzen konnten die ansonsten rundum zivilisierten Teilnehmer doch nicht, als es mit Gesang, Gitarre, Bass und Drums in die Vollen ging. Der Rhythmus war so bezwingend, dass der ganze Saal in einem Pulsschlag mitging, zumal die Bands ausnahmslos von sehr hoher Qualität waren und bei ihren Auftritten locker an das Original heranreichten.

Die Repertoires umfassten dabei nicht nur die großen Shadows-Klassiker wie Apache, Wonderful Land und FBI, sondern auch Songs, die die Original-Shadows nie live vorgetragen hatten. Außerdem wurden auch sonstige Oldies von den Everly Brothers, The Spotniks, Los Indios Paba, The Ventures oder den Beatles gespielt. Die scheinbar einfachen Melodielinien der Shadows-Songs erwiesen sich als nicht leicht zu spielen, wollte man die in ihnen wirkende Dynamik tatsächlich erreichen.

Weder ein Techno- oder Discobass noch ein Riesen-Rock-Schlagzeug wurden bei diesem authentischen Sound gebraucht. Und es gab auch keinen Overkill mit Effekten. Kein Untergehen im Bassgewummere und kein Verschwinden im Distortion-Nebel – mit den Händen wurde hier die Musik gemacht. Für die genannten Cover-Bands waren die Original-Stücke Vorlage, nicht einfach Imitat, sodass auch unglaublich starke Individual-Fassunqen auf die Bühne des Niedersachsenhofs kamen.

Aufgrund der nicht nachlassenden Nachfragen hat Horst Schörder bereits die 22. Shadows Music Convention in Planung. „Der Termin steht bereits fest, und zwar am Sonnabend, 5. Oktober 2020. Wir müssen schließlich zwischen die Veranstaltungen mit den Pferden passen“, so Gisela Müller vom Orga-Team.  nie

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