Gemeinsamer Filmnachmittag im Johannisheim 

Nachlese „Verden Vereint“

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Filmvorführung im Rittersaal des St. Johannisheims mit Akteuren und Angehörigen. 

Verden - Ein Lächeln war auf vielen großen und kleinen Gesichtern zu entdecken und am Ende gab es Applaus. Der Rittersaal des St. Johannisheims war Schauplatz einer kleinen Nachlese des inklusiven Tanztheaters „Verden Vereint“. 40 Teilnehmer und deren Angehörige trafen sich noch einmal, um gemeinsam den entstandenen Film über das inklusive Tanzprojekt anzuschauen.

Während des Stadtjubiläums im September hatten über 100 Menschen von zwei bis über 90 Jahren vor großem Publikum auf dem Rathausvorplatz das Tanztheater „Verden Vereint“ aufgeführt. Die Organisatoren des Projektes „inklusiv verbunden“ hatten das Vorhaben initiiert und gemeinsam mit Choreografinnen von Tanzwerk Bremen auf den Weg gebracht.

Beteiligt waren Eltern-Kind-Gruppen, Schulkinder, Bewohner der Wohngruppen der Lebenshilfe, Mitarbeiterinnen des Rathauses und eben Bewohner des Seniorenheimes St. Johannis. Der Film „Verden Vereint“ dokumentiert die Aufführung und die dazugehörigen Proben. Er wurde von Frank Bauer von „filmreich“ produziert. Er wurde dabei unterstützt von dem Verdener Nachwuchsfilmer Maximilian Englisch. Dabei wurden auch Stimmen in kurzen Interviews eingefangen, aus denen unisono herauszuhören ist: Das gemeinsame Tanzprojekt hat allen großen Spaß gemacht. Gemeinsam zu tanzen ist ein besonderes Erlebnis.

Schmunzeln bei den Zuschauern im Johannisheim kam auf beim Wortbeitrag einer jungen Teilnehmerin: „Ich bin hier, weil meine Mama mich angemeldet hat, aber nun macht es mir großen Spaß. Und wenn sowas nochmal ist, will ich unbedingt wieder mit dabei sein.“ Gut gelaunt wurden immer wieder Szenen des Films kommentiert, ein Bewohner des Seniorenheimes freute sich zum Beispiel sichtlich, sich im Film in vorderster Reihe zu entdecken.

Hoffen auf eine Neuauflage

Am Ende gab es ein gemeinsames Erinnerungsfoto mit allen Bewohnern des Seniorenheims und Gästen. Außerdem konnten alle anwesenden Gruppen eine Verden- Vereint-DVD mit nach Hause nehmen. Die Koordinatorin des Projektes, Margarete Meyer, bedankte sich für die Gastfreundschaft des St. Johannisheimes mit einem großen Foto vom Tanzspektakel und hofft nun darauf, in zwei Jahren eine Neuauflage auf die Beine stellen zu können.

Das Projekt wurde mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds aus dem Förderprogramm Inklusion durch Enkulturation finanziert. Bei einer Folgeförderung durch das Programm wäre eine Neuauflage denkbar. Der Film „Verden Vereint“ soll als gelungenes Beispiel für gelebte Inklusion in Verden mit dazu beitragen, dass die Geldgeber einem weiteren Förderzeitraum zustimmen.

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