Hauptrolle übernommen

Verdenerin Jessica Coels spielt im Bremer Union-Theater

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Drei Mädels spielen in einem komischen Theaterstück (von links): Anni Diercks, Jessica Coels und Christina Richter.

Verden - Rasant steigt das „Fieber“: Am Mittwoch feiert das Bremer Union- Theater mit der Theaterversion des Romanbestsellers von Dora Heldt „Bei Hitze ist es wenigstens nicht kalt“ in den Räumlichkeiten des Bremer Kriminal-Theaters Premiere. Die Hauptrolle der Doris spielt die Verdener Schauspielerin Jessica Coels, die bereits zum zweiten Mal in einer Produktion des Union-Theaters mitwirkt.

Das Stück unter der Regie von Christian Schliehe wird bis zum 12. Februar zwölfmal aufgeführt. „Bei Hitze ist es wenigstens nicht kalt!“ Klingt lustig, und ist es auch. In Dora Heldts Büchern erzählt die Autorin mit spitzbübischem Charme und augenzwinkernder Beobachtungsgabe von familiären Verstrickungen und Alltagskatastrophen sowie von der Sehnsucht nach Liebe und Glück. 

Im besagten Theaterstück zugrunde liegenden Roman hat Heldt sämtliche Klischeevorstellungen zum Thema Wechseljahre zusammengetragen, die wiederum Regisseur Schliehe ganz wunderbar für die Bühne adaptiert hat.

Der Titel klingt schön logisch, denn bei Hitze ist es ja wirklich nicht kalt. Dafür hat es der Alterungsprozess aber in sich und ist vor allem für Frauen oftmals kaum zu ertragen. Vor allem, wenn der 50. Geburtstag naht, der, so heißt es im Stück, eine Wende im Leben einer Frau sein soll.

Dabei möchte keine Frau mit dem Altern konfrontiert werden und schon gar nicht, wenn dieser magische runde Geburtstag vor der Lebenstür steht. Auch Doris ergeht es da nicht anders und so hat sie beschlossen, den Geburtstag nicht zu feiern, sondern stattdessen mit ihren alten Schulfreundinnen Katja und Anke ein Wellnesswochenende an der Ostsee zu verbringen. 

„Das Stück ist sehr kurzweilig und unterhaltsam und von hohem Wiedererkennungswert, vor allem für Frauen“, erzählt Jessica Coels. Es rege aber auch zum Nachdenken an und habe seine leisen Momente. Etwa, wenn diesseits von Hot-Stone-Massage und Pediküre bei Prosecco so manche verbale Bombe platze und auch unangenehme Wahrheiten ans Tageslicht gelangen.

Coels freut sich auf diese weitere schauspielerische Herausforderung. Sie sei aber auch sehr aufgeregt, bekennt die Mimin, denn die Messlatte hänge beim Publikum erfahrungsgemäß hoch.

Karten für die Aufführungen in der ehemaligen Union-Brauerei in der Theodorstraße 13a in Bremen-Walle sind über die Geschäftsstellen der Mediengruppe Kreiszeitung erhältlich.

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