Arbeiten für das neue Feuerwehrhaus an der Lindhooper Straße kommen voran

Nach strengem Zeitplan

Das Kopfgebäude des neuen Feuerwehrhauses steht an der Lindhooper Straße. Im hinteren Bereich schließen sich die Hallen für die Einsatzfahrzeuge und Logisitk an.

Verden - Moderne Gebäude, viel Platz und kurze Wege, die Umsetzung der Pläne des neuen Feuerwehrhauses an der Lindhooper Straße nehmen – zumindest auf dem Reißbrett – Gestalt an. Projektkoordinatorin Ulrike Krug macht Dampf. „Wir warten zwar noch auf die Baugenehmigung, um dann in der Praxis loszulegen. Die Vorbereitungen laufen aber bereits, so dass wir sofort starten können.“

Im städtischen Feuerschutzausschuss vernahmen die versammelten Aktiven die Botschaft durchaus mit Freude. Krug ist optimistisch, dass vor Weihnachten mit den notwendigen Abrissarbeiten der Gebäude an der Lindhooper Straße, darunter zwei Wohnhäuser und die Tankstelle, begonnen werden kann. „Eine Begehung der Häuser und Grundstücke hat keine Belastungen ergeben, mit Problemen ist daher nicht zu rechnen“, so die Koordinatorin. Viel schwieriger sei es allerdings, ein zuständiges Bauunternehmen zu finden, dass die Gebäude abreißt. „Die Baubranche boomt, aber wir sind zuversichtlich, dass es klappt. Wir haben bereits Bewerber.“

Ist der Platz geräumt, könnte es mit den Arbeiten zügig weitergehen. Die derzeitige Ein- und Ausfahrt bleibt, wo sie ist. „Sie wird nach Fertigstellung des Neubaus nur im Einsatz von den aus- und einrückenden Fahrzeugen genutzt“, erklärt Fachbereichsleiter Rüdiger Nodorp. Die Aktiven der Feuerwehr sowie Besucher parken dann auf den Flächen, wo jetzt noch die Tankstelle steht.

Der Neubau der Feuerwehr beginnt mit dem Haupthaus, direkt an der Lindhooper Straße. Untergebracht sind in dem zweistöckigen Bau ein Versammlungsraum, Büros, ein sogenannter Krisenraum, Küche und Toiletten. Direkt an das Kopfgebäude docken die Hallen für die Einsatzfahrzeuge mit Umkleiden und Waschanlage an.

Gebaut wird in zwei Abschnitten. Das Haupthaus und ein Teil der Hallen sollen bis Mitte 2018 stehen. „Dann ist der Umzug aus dem Alt- in den Neubau zu bewerkstelligen“, so Krug. Abriss des alten und Fertigstellung des kompletten Neubaus, so lautet das Programm des zweiten Bauabschnitts bis Ende 2018. „Für alle Beteiligten, insbesondere die Feuerwehr, wird es bis dahin eine logistische Herausforderung sein, parellel zu den umfangreichen Arbeiten im Notfall reibungslos zu funktionieren“, betont Krug. Es müsse sicherlich hier und da im laufenden Verfahren nachgebessert werden.

Circa acht Millionen Euro stehen für das gesamt Projekt im städtischen Haushalt. Koordinatorin Krug will dafür sorgen, dass es nicht teurer wird. „So wie es jetzt aussieht, schaffen wir das“, bestätigte sie im Ausschuss auf Nachfrage. Kämmerer Andreas Schreiber signalisierte zudem, fortlaufend über den aktuellen Stand der Ausgaben zu berichten. „Falls kostenmäßig etwas aus dem Ruder läuft, können wir so kurzfristig reagieren und mit Alternativen möglicherweise an anderer Stelle Geld einsparen“, so Schreiber. 

mw

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