Musikalische Höhepunkte

Jugend musiziert: Die Wettbewerbsteilnehmer stellen sich im Konzert vor

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Beim Konzert der Preisträger des 55. Regionalwettbewerbs von „Jugend musiziert“ hatten die 25 Teilnehmer im Alter zwischen neun und 17 Jahren gezeigt, mit welchen Beiträgen sie sich Ende Januar in Walsrode dem Wettbewerb gestellt hatten.

Landkreis/Verden - Der Applaus der Eltern und Angehörigen im voll besetzten Konzertsaal der Kreismusikschule Verden war tosend. Beim Konzert der Preisträger des 55. Regionalwettbewerbs von „Jugend musiziert“ hatten die 25 Teilnehmer im Alter zwischen neun und 17 Jahren gezeigt, mit welchen Beiträgen sie sich Ende Januar in Walsrode dem Wettbewerb gestellt hatten. Auch im Heidekreis konnten sie überzeugen. 18 Teilnehmer hatte die Jury mit einem 1. Preis bedacht. Neun von ihnen werden auch auf Landesebene in Oldenburg antreten.

Ein ebenso vielfältiges wie abwechslungsreiches Programm stellten die Wettbewerbsteilnehmer vor. Ihr Repertoire war mit vielen musikalischen Höhepunkten gespickt, Spielfreude, technische Präzision und Virtuosität ließ die Musik lebendig werden und begeisterte das Publikum. Da zelebrierten bereits die jüngsten Preisträger auf dem Flügel vierhändig musikalische Fantasiereisen. Gelungene Synthesen von Alt und Neu, Kompositionen von Mozart, Hummel oder Carulli und Zeitgenössisches wurden kombiniert. Auch heitere Stücke, die Musikschul-Pädagogin Helga Warner-Borhmann eigens für die Kinder komponiert hat, wurden aufgeführt.

Unglaubliches Niveau

So manche Musikschülerin oder -schüler brachten das Publikum zum Staunen. Darunter auch das Flötenspiel von Pia Magdalena Müller, der Siegerin des Regionalwettbewerbs in der Kategorie Blockflöte in der Altersgruppe IV. Bei ihrer Interpretation der zeitgenössischen Komposition „The delayed flute“ von Annette Ziegenmeyer spielte sie zuletzt sogar auf zwei Instrumenten gleichzeitig. Oder der Auftritt von Marta Leszczynska (Klavier) und Viktoria Bernadette Stürmer (Sopran), mit dem das Konzert schloss, eine virtuose Abendempfindung von Wolfgang Amadeus Mozart. Den beiden Akteuren war, wie den anderen Preisträgern zuvor, das Glücksgefühl anzusehen, als nach ihrem Auftritt im Saal der Beifall aufbrandete. Strahlend verließen sie Bühne.

Nicht nur Spaß, sondern auch Können: Pia Magdalena Müller entlockt gleichzeitig auch zwei Flöten die richtigen Töne.

„Ich hätte nicht gedacht, dass hier so viel auf derart hohem Niveau geschieht“, zeigte sich auch der stellvertretende Landrat, Helmut Prossner vom Leistungsvermögen der Musikschüler überrascht. Und Dr. Beate Patolla von der KSK sagte, dass sie voller Bewunderung für die musikalischen Künste der Schüler sei.

„Üben, üben, üben“

Dass gerade bei jungen Musikern die Unterstützung der Eltern von großer Bedeutung sei, hatte zuvor Musikschulleiterin Ulrike Petritzki betont. „Die Preise müssen erarbeitet werden, und das bedeutet üben, üben, üben.“ Ebenso sei die moralische Unterstützung der Eltern gefragt, und viel Organisatorisches.

Belohnt vom Beifall und vor dem obligatorischen Gruppenfoto, überreichten Ulrike Petritzki, Beate Patolla und Helmut Prossner Urkunden und Preise an die jungen Musiker.

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