Musical mit Kindern der Musikschule Contakte im Gymnasium am Wall

Mit den„Minis“ und „Maxis“

Die drei Maulwürfe versuchen Bartimäus aufzuheitern.
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Die drei Maulwürfe versuchen Bartimäus aufzuheitern.

Verden - Die beiden Kindergruppen „Minis“ und „Maxis“ der Musikschule Contakte haben die biblische Geschichte von der Heilung des blinden Bartimäus in zwei verschiedenen Versionen als flottes, modernes Musical einstudiert. Ein „Best of“ aus beiden Aufführungen zeigten beide Gruppen am Sonntagnachmittag in der Aula des Gymnasiums am Wall.

Bevor das Musical mit den „Minis“ startete, gab es aber noch ein ebenfalls hörenswertes Vorprogramm. Den Anfang machte die gerade 13 Jahre alte Gitarrenschülerin Ronja. Für ihre perfekt vorgetragenen Songs „Tears in Heaven“ und den Beatles Klassiker „Let it be“ erntete sie begeisterten Applaus. Dem standen auch die „Bond Girls“ nicht nach. Ganz in Adele-Manier performten sie mit tiefer Stimme den Titelsong „Skyfall.“

Richtig Lust aufs Singen machte dann Musiklehrerin Sarina Lal. Mit einem schwungvollen Popsong, bei dem alle begeistert mitgingen, warb sie für den neuen Workshop „How to be a Pop Singer“. Ein weiteres Highlight setzte schließlich Saxophonlehrer Nick Mahnke mit einer Kostprobe seines Könnens.

Dann hatten aber endlich die „Minis“ ihren großen Auftritt. In ihrem Part schildern sie das Leben in Jericho kurz vor der Ankunft Jesu. Alle sind aufgeregt, die Stadt wird hübsch gemacht, aber keiner hat Mitleid mit dem blinden Bartimäus, der als Straßenbettler sein Leben fristet. Mit viel Begeisterung und Engagement erzählen die Kinder die Geschichte. Das Musical zeichnet sich durch die spritzigen Dialoge und moderne Songs aus, wie zum Beispiel „Jesus kommt in unsere Stadt“.

Den zweiten Teil der Vorstellung gestalteten die etwas älteren Kinder, die „Maxis“. In dieser Version hat Bartimäus eine Freundin, die gehbehinderte Ava. Auch die drei Maulwürfe versuchen den blinden Bettler immer wieder aufzuheitern, dazu geben sie immer wieder ihre Kommentare zum Geschehen ab. Schließlich gibt es aber doch ein Happy-End. Jesus trifft auf Bartimäus und gibt ihm sein Augenlicht zurück.

Auch die größeren Kinder waren genauso engagiert bei der Sache wie die Kleinen und zeigten überaus stimmlich eine tolle Leistung. Und weil es so schön war, gab es natürlich noch eine Zugabe. Hier standen die „Minis“ und die „Maxis“ gemeinsam auf der Bühne und sangen im Chor die drei schönsten Stücke ihrer Musicals: „Da geht die Post ab“, „Staunende Augen“ und „Durchblicker“. Den tosenden Beifall hatten sich die jungen Künstler am Ende alle mehr als redlich verdient.

ahk

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