Andreas Mattfeldt diskutiert

„Mittelstand ist die Stärke Deutschlands“

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Bundestagsabgeordneter Andreas Mattfeldt im Gespräch mit Mitgliedern des Senats der Wirtschaft. 

Verden – Der hiesige Bundestagsabgeordnete Andreas Mattfeldt hat sich mit regionalen Mitgliedern des Senats der Wirtschaft in der Verdener Keks- und Waffelfabrik Freitag getroffen, um über Themen des Mittelstandes zu diskutieren. Der Senat der Wirtschaft vereinigt Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Medien und Kultur zum regelmäßigen Austausch. „Der vertrauensvolle Dialog zwischen heimischen mittelständischen Unternehmen und der Bundespolitik ist mir sehr wichtig“, erläuterte Mattfeldt. „Schließlich ist der Mittelstand das Rückgrat der deutschen Wirtschaft und die Stärke Deutschlands.“

Nach einer Führung durch die Fabrik durch Gastgeberin Anita Freitag-Meyer, bei der die Gäste alle Bereiche vom Wareneingang über die Produktentwicklung, die Keks- und Waffelherstellung bis zum fertigen Produkt kennenlernten, stand der Bundestagsabgeordnete Mattfeldt den Unternehmern Rede und Antwort.

Mattfeldt betonte dabei, dass er sich mehr Unternehmer in der aktiven Politik wünschen würde. „Gerade der deutsche Mittelstand ist oftmals familiengeführt und wird so geleitet, dass auch die kommenden Generationen im Blick behalten werden. Dies würde ich mir auch für die heutige Ausgabenpolitik der Regierung wünschen“, so der Christdemokrat. „Trotz sprudelnder Steuereinnahmen muss das Geld, das wir ausgeben wollen, erst einmal erarbeitet werden. Schließlich können auch wieder schlechtere Zeiten anbrechen. Im Sinne kommender Generationen dürfen wir keine Schulden machen und müssen verstärkt in Innovationen sowie in angewandte Forschung und Entwicklung investieren, um unsere Wirtschaft und Gesellschaft zukunftssicher zu machen.“

Laut Mattfeldt, der im Haushaltsausschuss für das Wirtschaftsministerium zuständig ist, müsse auch der Arbeitsmarkt fit für die Zukunft gemacht werden. „Es ist erfreulich, dass wir in Deutschland mittlerweile fast 45 Millionen sozialversicherungspflichtig Beschäftigte haben. Dies ist ein neuer Rekord“, erklärt er. Und weiter: „Der Fachkräftearbeitsmarkt ist in vielen Bereichen allerdings leer gefegt. Darum brauchen wir dringend ein Fachkräftezuwanderungsgesetz. Nur so können offene Stellen in der Pflege oder im Handwerk besetzt werden.“

„In der nachfolgenden intensiven Diskussion legte der Bundespolitiker den Unternehmern ans Herz, die Anforderungen der Digitalisierung an ihre Unternehmen nicht zu unterschätzen und für zukunftsweisende Entwicklungen ihrer Betriebe die unbürokratischeren Hilfen des Zentralen Innovationsprogramms Mittelstand des Bundes in Anspruch zu nehmen“, heißt es in einer Mitteilung.

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