Letzter Teil der „Baumgucken“-Aktion / Viele Einblicke in gute Stuben

Mit Gruß von den „alten Knackern“

Zu Füßen des Baumes von Familie Schümann stehen selbst getöpferte Krippenfiguren.
+
Zu Füßen des Baumes von Familie Schümann stehen selbst getöpferte Krippenfiguren.

Verden – Zum „Baumgucken“ hatten wir kurz vor Weihnachten aufgefordert. Und viele Leser dieser Zeitung erlaubten den Blick in ihr Wohnzimmer, auf mitunter kuriose Christbäume, liebevoll und/oder originell dekoriert. Es waren so viele, dass wir nicht alle eingesandten Bilder sowie die schönen Geschichten und Grußbotschaften dazu veröffentlichen können.

So berichtete Gabriele Wilkens aus Achim-Bierden davon, wie sehr sie beim Schmücken ihres Baumes zum Teil noch mit Anhängern ihrer Großmutter zur inneren Ruhe komme.

Den Baum dekoriere sie traditionell in Rot, schrieb die Bierdenerin. Familie Rohrberg aus Langwedel hingegen wechselt jedes Jahr die Farbe ihrer Kugeln. Aber „die zwei Werder-Kugeln dürfen dabei nie fehlen“, fügt Waldemar Rohrberg hinzu.

Die Bömekes aus Dörverden-Westen lieben es nach eigenen Angaben, ihren Baum in Hellrosa, Weiß und Silber zu schmücken. Schon am ersten Advent steht er auf der Diele – und bleibt bis zum 6. Januar dort. Ein kleiner Lichtblick für die Tochter, die am 4. Januar volljährig wird – und diesen Geburtstag wegen der Pandemie nicht feiern kann.

Jasmin und Christoph Wutzke imponierten uns mit 1470 LED-Lichtern an ihrer Tanne, während Emmi und Werner Fehsenfeld aus Verden auf Natürlichkeit setzten – und sich eine Baumspitze mit vielen Fichtenzapfen aus dem eigenen Garten in die gute Stube holten.

Von buten nach binnen, vom Balkon ins Wohnzimmer, wanderte der (künstliche) Baum des Ehepaars Röhrs. Draußen hatten die Enkel ihn geschmückt, zum Fest wurde er dann noch einmal umdekoriert.

Wir bedanken uns dieser Stelle bei allen fürs Mitmachen und hoffen, die Foto-Aktion hat nicht nur uns Freude bereitet. Und nun noch ein paar Worte zu den Bäumen, die aufgrund von besonderer Dekoration auf dieser Seite Platz gefunden haben.

Ganz klassisch mag es Silke Kruhm. Die Achimerin setzt auf Kugeln und Ornamente in Rot und Weiß und schickt mit ihrem Foto noch Grüße „aus dem Haus der alten Knacker“, in dem sich mehr als 100 Nussknacker tummeln. „In fast allen Fenstern unseres Hauses schauen sie in der Adventszeit hinaus“, schreibt der Weihnachtsfan.

Echte Kerzen am Baum sind ein Muss für Familie Kopp aus Langwedel. Seit 40 Jahren, „auch in Zeiten mit unseren kleinen Kindern plus Hund“. Um denn Weihachtsbaum zu etwas ganz Besonderem zu machen, setzten die Kopps in diesem Jahr „mal wieder“ auf Glocken und Zapfen aus Porzellan. Eine Manufaktur habe den Baumschmuck Jahr für Jahr mit neuen Motiven auf den Markt gebracht. Und seine Mutter habe die kleinen Kostbarkeiten dann nach und nach für die Familie gekauft, so Manfred Kopp.

Frauke Jesse und ihre Lieben griffen zu Nadel und Faden, um vorwitzige Wichtel anzufertigen, die dann zu Füßen des Baumes ihren Platz fanden. „In der Pandemiezeit hat man ja Zeit zum Selbermachen“, kommentierten sie ihr kreatives Tun mit einem Augenzwinkern.

Familie Schümann aus Langwedel wiederum erwies sich als sehr geschickt im Umgang mit Ton. Unter dem Baum in Rot und Weiß bilden selbstgetöpferte Krippenfiguren einen ganz besonderen Blickfang.

Marke Eigenbau ist zwar nicht der Schmuck, aber der „Baum“ von Ingrid und Karl Schubert. „Wir haben ihn geschenkt bekommen“, verrät das Ehepaar aus Dörverden. Die hölzerne Konstruktion erinnert ein wenig an einen Friesenbaum oder auch Jöölboom, wie er beispielsweise auf Föhr oder Sylt Tradition hat.

Mit wenigen Handgriffen kann der Schubertsche Baum umdekoriert werden. Tannenzweige raus, Kugeln und Glocken runter, stattdessen frisches Grün und Eier ran. Fertig ist der Osterschmuck – und der Beitrag für eine weitere Leseraktion.

Familie Jesse nähte Wichtel. Drei davon nahmen die Töchter mit, zwei hüten nun den Weihnachtsbaum im Elternhaus.
Mehr als 100 Nussknacker sind bei Silke Kruhm aus Achim zu finden.
Über Kunst aus der Porzellanmanufaktur freuen sich die Kopps. 
Ganz schlicht: der „Baum“ der Familie Schubert.

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Krisen-BVB verliert wilden Borussen-Gipfel gegen Gladbach

Krisen-BVB verliert wilden Borussen-Gipfel gegen Gladbach

Biathlon: Die besten Bilder zum Weltcup in Antholz

Biathlon: Die besten Bilder zum Weltcup in Antholz

Immer mehr Bildschirme im Auto

Immer mehr Bildschirme im Auto

Deutsche Handballer vor frühem WM-Aus

Deutsche Handballer vor frühem WM-Aus

Meistgelesene Artikel

Projekt Achim-West: Vitakraft droht mit Wegzug

Projekt Achim-West: Vitakraft droht mit Wegzug

Projekt Achim-West: Vitakraft droht mit Wegzug
Verden: Impfzentrum besteht ersten Test – Impfstoff weiter knapp

Verden: Impfzentrum besteht ersten Test – Impfstoff weiter knapp

Verden: Impfzentrum besteht ersten Test – Impfstoff weiter knapp
„Die Krise zerstört die Arbeit vieler Jahre“

„Die Krise zerstört die Arbeit vieler Jahre“

„Die Krise zerstört die Arbeit vieler Jahre“
Vor 20 Jahren: Freikirchler gesteht pädophile Taten – doch nichts geschah

Vor 20 Jahren: Freikirchler gesteht pädophile Taten – doch nichts geschah

Vor 20 Jahren: Freikirchler gesteht pädophile Taten – doch nichts geschah

Kommentare