Städtische Einrichtungen schicken Kinder und ihre Begleiter auf die Spielplätze

Mit „Actionbound“ gegen die Langeweile

Zwei Frauen mit DIN-A4-Zetteln an einem Kinder-Spielturm mit Rutsche.
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Marie Cordes (l.) und Marie Groß können sich eine Fortsetzung der Schnitzeljagd im Herbst vorstellen.

Verden – Die Sommerferien haben begonnen, und es gilt, viel freie Zeit zu füllen. Beispielsweise mit einer digitalen Schnitzeljagd mit der App „Actionbound“ unter dem Motto „Spielplätze“. Kinder ab sechs Jahren oder auch Familien erkunden Spielplätze in Verden, lösen dort verschiedene Aufgaben oder beantworten Fragen zu den Örtlichkeiten.

Digitales Format im Rahmen der städtischen Ferienspiele

Mitarbeiter des Mehrgenerationenhauses Bürgertreff am Hoppenkamp, von Jugendtreff und Gemeinde- und Begegnungszentrum St. Nikolai am Plattenberg haben das digitale Format im Rahmen der städtischen Ferienspiele auf den Weg gebracht und die Aufgabenstellung der jeweiligen Zielgruppe angepasst.

Teilnahme ist kostenlos

Die Teilnahme ist kostenlos. Man muss nur die App „Actionbound“ im Playstore downloaden und danach bei den oben genannten Einrichtungen den abgebildeten QR-Code scannen. Dann kann es losgehen.

Unterschiedliche Schwierigkeitsgrade

„Die Aufgaben, die es zu erfüllen gilt, sind je nach Einrichtung sehr unterschiedlich, aber teils auch bereits von Kindergartenkindern zu meistern“, erzählen Marie Cordes und Marie Groß. Sie sind die Projektverantwortlichen von St. Nikolai und Mehrgenerationenhaus. „An jeder der beteiligten Einrichtungen hängt ein QR-Code, der mit dem Handy oder dem Tablett gescannt werden muss.“ Danach weise das Handy den Teilnehmenden nonverbal den Weg von Station zu Station.

„Wir haben bei der Gestaltung auch auf eine möglichst sichere Wegführung geachtet“, sagt Cordes, die bereits Erfahrungen mit dem digitalen Format gesammelt hat. „Zu Ostern haben wir in St. Nikolai schon einmal eine Actionbound-Rallye veranstaltet und sie war ein voller Erfolg.“

Wetterunabhängiges Angebot

Der Vorteil des Actionbound-Angebotes besteht für die Organisatorinnen darin, dass man für die Stationen nichts aufbauen muss und das Angebot folglich auch nicht wetterabhängig ist. Außerdem könne weder etwas kaputt noch verloren gehen, da alles digital hinterlegt sei. „Doch vor allem bietet das Format der Schatzsuche für die Teilnehmer sehr viel Spaß“, sagen die Organisatorinnen. Der benötigte Zeitrahmen hänge davon ab, wie lange die Mitspieler an den einzelnen Stationen verweilen. Denn neben den zu lösenden Aufgaben würden ja auch die Spielplätze einladen, dort Zeit zu verbringen. Das könne jeder Teilnehmer oder jede Familie ganz individuell selbst gestalten. Zeit spiele keine Rolle, aber mit etwa einer Stunde bis maximal eineinhalb Stunden könne geplant werden. Cordes und Groß können sich bei erfolgreicher Durchführung der digitalen Schatzsuche eine Fortsetzung in den Herbstferien vorstellen.  

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