Daniela Behrens zu Besuch

Aller-Weser-Klinik: Ministerin sagt sechs Millionen Euro zu

Ministerin Daniela Behrens (5.v.l.) im Gespräch mit Chefarzt Dr. Peter Ahrens.
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Informationen auf der Großbaustelle: Ministerin Daniela Behrens (5.v.l.) im Gespräch mit Chefarzt Dr. Peter Ahrens.

Verden – Gelbe Gummistiefel, einen Helm für den Kopf und ein Täfelchen Schokolade, so wurde Daniela Behrens, Niedersächsische Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, Freitag in Verden auf dem Gelände der Großbaustelle der Aller-Weser-Klinik (AWK) versorgt. Für den vergleichsweise geringen Aufwand gab’s eine großzügige Entschädigung. Um sechs Millionen Euro werden die Baukosten des Projektes überzogen. Die Ministerin signalisierte, die Rechnung zu begleichen. „Da sehe ich keine Probleme“, äußerte sie in Richtung AWK-Geschäftsführerin Marianne Baehr.

Im Schnelldurchlauf, weil den nächsten Termin im Nacken, machte sich Daniela Behrens, in diesem Fall im Job der Gesundheitsministerin, auf den Weg zunächst durch den Neubau. Der wird statt der ursprünglichen 38 Millionen nun voraussichtlich 44 Millionen Euro kosten. „Die Baukosten sind explodiert“, erfuhr die Ministerin das, was sie schon längst wusste. „Geht anderen Häusern nicht anders“, nickte sie verständnisvoll.

Aller-Weser-Klinik: Kernstück des Bauwerks ist das Integrierte Notfallzentrum

Was in Verden entsteht, ist ein Bettenhaus mit vier OP-Sälen, zwei Pflegestationen mit jeweils 60 Betten, Intensivbetten und der Erweiterung der Zentralen Notaufnahme. Einzug soll im Sommer nächsten Jahres sein. Kernstück des Bauwerks ist das Integrierte Notfallzentrum (IZN), wo Ambulanz und Notfallaufnahme eng kooperieren werden. Mit Inbetriebnahme dürfte die AWK in der medizinischen Versorgung niedersachsenweit sehr weit vorne liegen.

AWK in Verden: Wenn der Neubau fertig ist, braucht der Altbau eine grundlegende Modernisierung.

Treppenstufen nehmen, über Leitungen steigen, Folien beiseiteschieben, die Ministerin nahm jeden Winkel und fragte nach. Marianne Baehr und Chefarzt Dr. Peter Ahrens standen Rede und Antwort, zeigten, wo in dem modernen Trakt demnächst was an medizinischer Versorgung stattfinden wird.

Sanierung des Altbaus für circa 25 Millionen Euro

Letzter Austausch: Ministerin Daniela Behrens (r.) nimmt die Pläne für den Neubau mit nach Hannover.

Und es brannte dem Duo inklusive den anwesenden Kommunalpolitikern noch ein Anliegen auf den Nägeln: „Wenn der Neubau fertig ist, braucht der Altbau eine grundlegende Modernisierung.“ Also bogen Gast und die Gastgeber vom Neubau in den Altbau ab, wo Daniela Behrens sah, dass etwas getan werden muss. Die Gänge schmal, die Zimmer vom Platz her sehr begrenzt, mehr als 40 Jahre stecken in den Mauern.

Die Gesundheitsministerin hörte sich an, wo der Schuh drückt und was es kostet: „Unser derzeitiges Konzept geht von circa 25 Millionen Euro aus“, erklärte Marianne Baehr. Ob das Geld fließen wird? Soweit mochte sich Daniela Behrens dann doch nicht aus dem Fenster lehnen. „Der Antrag liegt beim Niedersächsischen Landesamt für Liegenschaften“, zeigte sie sich gut informiert. Einen Fingerzeig, in welche Richtung es gehen könnte, wagte indes der Gast aus Hannover: „Die Pandemie hat uns gezeigt, dass wir Häuser wie die AWK in Verden brauchen.“

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