Nach Vorfall am 23. November

Messerstecherei: Haftbefehl gegen 30-Jährigen aus Langwedel erlassen

Verden - Nachdem es am 23. November am Bahnhof in Verden zu einer Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen gekommen war, in deren Verlauf ein Beteiligter durch Messerstiche lebensgefährlich verletzt wurde, hat das Amtsgericht Verden auf Antrag der Staatsanwaltschaft gegen einen 30-jährigen Mann aus Langwedel Haftbefehl wegen versuchten Totschlags sowie vollendeter gefährlicher Körperverletzung erlassen.

Der am vergangenen Donnerstag (30. November) verhaftete Mann ist nach Angaben der ermittelnden Behörden dringend verdächtig, während eines Streits zwischen zwei Personengruppen mindestens einmal mit einem Messer auf einen der Kontrahenten eingestochen und dabei den Tod des Opfers (ein Tunesier aus Achim) zumindest billigend in Kauf genommen zu haben.

Das Opfer wurde durch einen Stich in den Rücken erheblich verletzt und musste notoperiert werden. Insgesamt wurden bei der Auseinandersetzung mehrere Beteiligte verletzt. Die Ermittlungen zum Tathergang und zu den Hintergründen werden durch die Polizeiinspektion Verden/Osterholz geführt und dauern an. 

Nach Informationen dieser Zeitung waren an der Auseinandersetzung Männer aus verschiedenen Nationen, unter anderen aus Syrien und Ägypten beteiligt. Ausgangspunkt war ein Streit am ZOB gewesen.

Rubriklistenbild: © Christian Butt

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