Meinungsaustausch mit Bürgermeister / Standortentscheidung wird positiv bewertet

Verden-Nord: 70 neue Arbeitsplätze

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Firmenchefs und Bürgermeister wagen einen optimistischen Blick in die Zukunft.

Verden - Einig waren sich die Firmenchefs in einem Punkt: „Der Standort ist top.“ Einig waren sie sich aber auch in der Bemerkung: „Wir suchen dringend qualifizierte Mitarbeiter.“ Als Bürgermeister Lutz Brockmann gestern Nachmittag die im Gewerbegebiet Verden-Nord ansässigen und zukünftigen Firmennachbarn zum Meinungsaustausch traf, überwog eindeutig der Optimismus, die richtige Entscheidung hinsichtlich der Ansiedlung in unmittelbarer Nähe zur Autobahn A27 getroffen zu haben.

Seit einem Jahr bereits ist die Firma Landmaschinen Fricke aus Heeslingen vertreten. Gebietsleiter Frank Fischer freut sich auf die neuen Nachbarn. Gegenüber hat der Elektrogroßhandel Sonepar seit Mitte des Jahres die Arbeit aufgenommen. „Verden ist nun einer von weltweit 2300 Standorten“, weiß Bereichsleiter Jens Cassens zu berichten.

Gesamtbetriebsleiter Andreas Kokott kann es kaum erwarten, bis ein neues und modernes Mercedes-Autohaus Anders mit Nutzfahrbereich seine Tore öffnet. Bis April/Mai nächsten Jahres werden sich Autofreunde indes noch gedulden müssen. Anders investiert in den Standort immerhin rund zehn Millionen Euro.

Die Firma AOS Stahl aus Wetter, die zurzeit ihren Zaunhandel an der Hamburger Straße betreibt, ist in persona Geschäftsführer Oliver Schake froh, „den beengten Platzverhältnissen am jetzigen Standort zu entfliehen“. Auch die Verdener Firma Bungalski wird demnächst mit den Bauarbeiten für den neuen Firmensitz beginnen. „Unser Bauantrag ist bereits gestellt, so dass wir mit einer Eröffnung im ersten Halbjahr 2016 rechnen“, sagt Firmeninhaber Marco Bungalski.

Allein diese fünf Firmen werden für rund 70 neue Arbeitsplätze sorgen. Die Gewerbeflächen sind fast vollständig verkauft, bis auf eine Restfläche von 9000 Quadratmetern, weiß Fachbereichsleiterin Birgit Koröde. „Daher ist es gut, dass die Planungen für die Erweiterung des Gewerbegebietes vorangetrieben werden, um die Nachfrage zu befriedigen.“

koy

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