Aller Bühne präsentiert neues Stück

„Mein Freund Harvey“ sorgt für allerlei Wirbel

Verden - Die Verdener Aller Bühne feiert mit ihrem neuen Stück „Mein Freund Harvey“ am Freitag, 9. März, um 20 Uhr, Premiere und lässt bis Sonntag, 8. April, noch neun weitere Aufführungen folgen. In dieser Woche ist auch der Vorverkauf in den Geschäftsstellen der Mediengruppe Kreiszeitung gestartet.

Für die Fans des klassischen Boulevard-Theaters hält die Aller Bühne damit in ihrer kommenden Spielsaison ein richtiges Highlight parat. Regisseur Uwe Pekau und das Ensemble haben sich für ein Stück entschieden, dass die Zuschauer auf eine fantasiereiche Reise zwischen realen und fiktiven Ereignissen mitnimmt: „Mein Freund Harvey“ von Mary Chase.

Die zentrale Figur im Stück ist Elwood P. Dowd, ein im Grunde genommen liebevoller Kauz mit besten Manieren, der gerne mal einen Whisky genießt, sich jedweder Aggression entsagt und für absolute Friedfertigkeit entschieden hat. Allerdings beeinflusst ihn die gemeinsame Zeit mit seinem besten Freund und Trinkbruder Harvey – der im übrigen ein großer weißer Hase und nur für Elwood allgegenwärtig sichtbar ist. Zunächst erträgt auch die Verwandtschaft Elwoods Marotte um Harvey mit größter Geduld, gerät dann aber über die ständige Gegenwart des Hasen – den sie bald schon selbst zu sehen meint – in Rage und beschließt, den „Irren“ in eine Spezialklinik zu bringen und ihn zu enteignen, um ohne ihn und seinen Freund wieder ein „normales“ Leben zu führen.

Doch die anhaltende Liebenswürdigkeit des Mr. Dowd entwaffnet sämtliche dieser Vorhaben, zumal selbst der berühmte Chefpsychiater auch noch selbst den großen Hasen sieht. Kurz vor der Verabreichung der ernüchternden Injektion trifft die Familie dann die finale Entscheidung.

Das alles und noch mehr – das Stück hat auch Liebesgeplänkel und Philosophisches zu bieten – werden die Zuschauer sicher mit Vergnügen verfolgen und ihren Spaß am ungeahnten Ende haben. Viel mehr wollten die Darsteller beim Pressegespräch im Landhotel „Zur Linde“ in Verden-Hutbergen allerdings nicht verraten, schließlich geht es ja um ein unterhaltsames Erlebnis.

Ohne das Original zu verfälschen, hat Pekau einige Dialoge bearbeitet und dem Stück den typischen Charakter der Aller Bühne verpasst. Das macht dem Bremer immer besonderen Spaß, wie das Publikum bereits in vielen früheren Stücken erleben konnte.  

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