Ein Meilenstein in der Ausbildung

Realbrandanlage nahe der FTZ in Betrieb genommen

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Blick in einen Glutofen. Bei der Feuerwehrtechnischen Zentrale wurde die neue Realbrandanlage vorgestellt.

Verden - „Es ist ein Meilenstein in der Geschichte unserer Ausbildung von Atemschutzgeräteträgern“, freute sich Kreisbrandmeister Hans-Hermann Fehling bei der Inbetriebnahme der Realbrandausbildungsanlage nahe der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ). Er lobte zugleich die Zusammenarbeit des Landkreises mit der Firma Dräger und sprach von einer gelungenen Kooperation bei der Umsetzung dieses lang ersehnten Projektes.

Mit der Einweihung dieser Ausbildungsstätte sei in der Kooperation wohl ein einmaliges Hilfsmittel realisiert worden, das sowohl von den Feuerwehren des Landkreises als auch den externen Berufs- und Werksfeuerwehren sowie anderen Freiwilligen Feuerwehren genutzt werden könne. Unter fachmännischer Anleitung würden realitätsnah Einsatzszenarien dargestellt und trainiert. Er hoffe, dass dieses System neben der guten Verkehrsanbindung eine gute Adresse für die AGT-Ausbildung im Norden sei.

Ebenso wie Fehling hob auch Landrat Peter Bohlmann bei der offiziellen Feierstunde hervor, dass bestimmte technische Lehrgänge und die laufende Ausbildung der Feuerwehren im Landkreis Verden auf ein neues Level gehoben würden. Insgesamt gebe es 800 AGTs im Landkreis, praktisch habe damit jeder 200. Kreisbewohner diese Qualifikation. In dem Betreibermodell zum Betrieb dieser Anlage übernehme die Firma Dräger die Ausführung und der Landkreis stelle die Infrastruktur zur Verfügung. Für den Landkreis seien 600. 000 Euro finanziert worden.

Intensive Vorbereitungen auf einen heißen Einsatz.

Der Vorsitzende des Feuerschutzausschusses, Jens Richter, sprach von der Pflicht der Kommunen, für eine bestmögliche Ausbildung ihrer Feuerwehrleute zu sorgen und von einem großen Fortschritt in der Ausbildung der ehrenamtlichen Kräfte. Jörg Koppel von der Firma Dräger betonte, dass die steigenden Herausforderungen eine immer bessere Ausbildung erforderten. Diese Anforderungen würden durch diese Kombination aus feststoff- und flüssiggasbefeuerter Anlage erfüllt.

Viele Gäste verfolgten am Nachmittag die stündlich angebotenen Vorführungen auf der Anlage. Erläutert wurden die einzelnen Stationen von Trainern der Firma Dräger, und sie stellte auch einen großen Teil der Atemschutzgeräteträger, die diese Strecke bei den hohen Temperaturen in voller Montur unter realistischen Bedingungen angingen. Besucher und vor allem interessierte Aktive der Feuerwehren kamen aus einem großen Umkreis.

 rö

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